Der Notstand als einzige Antwort. Das ist die Reaktion der Institutionen auf anhaltende Massaker und Terror auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene. Eine Antwort die geradezu herbeigerufen wird durch die Art und Weise auf der mit dem Migrationsphänomen in Sizilien umgegangen wird. Wenn wir uns daran erinnern, dass ein Notstand eine „sich plötzlich ereignende Situation“ beschreibt, „der man unmittelbar begegnen muss“, verstehen wir wie ungeeignet dieses Wort in Zusammenhang mit der Ankunft, Verteilung und „Aufnahme“ von Geflüchteten ist. Einen bereits seit Jahren andauernden Notstand regelrecht zu systematisieren, belegt deutlich den politischen Willen der beteiligten Akteure, sowie mangelnde Transparenz und Engagement seitens der Institutionen die Bürger am tatsächlichen Geschehen teilhaben zu lassen.
siciliamigranti.blogspot.com ist ein italienischsprachiges Monitoringprojekt zur Situation der Flüchtlinge in Sizilien, dort finden Sie die Original-Berichte, hier finden Sie die deutschen Übersetzungen. Klicken Sie auf die auf die Namen der Schlagworte (keywords), wenn Sie bestimmte Themen suchen.
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Montag, 18. Juli 2016
Freitag, 8. Juli 2016
Migrant*innen: Die zwei Gesichter des Hotspots auf Lampedusa. Für Grasso handel es sich um „ein Modell“, die Aktivist*innen hingegen beobachten, dass im Hotspot „Urin von der Decke tropft“
Von MeridioNews
Der
Senatspräsident hat heute das Identifikationszentrum der Insel besucht. „Es ist
ein Modell von Aufnahme und Solidarität, das absolut geeignet ist, weiter
empfohlen zu werden“, sagte er. Das Kollektiv
Askavusa hingegen veröffentlichte Bilder von Sickerwasser, Urinflaschen,
dreckigen Matratzen und brüchigen Elektroanlagen.
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Foto vom Collettivo Askavusa
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Mittwoch, 29. Juni 2016
Anlandungen in Agrigento und Palermo: “Wo ist mein Mann? Helfen Sie mir, bitte!!”
Am Samstag,
25. Juni kamen mit dem Schiff der Küstenwache “Diciotti” 886 Migrant*innen in
Palermo an, unter ihnen ca. 150 Frauen, alle sehr jung, und 96 Minderjährige.
Die aus Nigeria, Gambia, Elfenbeinküste, Guinea und Senegal stammenden
Migrant*innen sind nur einige Stunden in der sizilianischen Hauptstadt
geblieben. Nur 13 kamen aus Eritrea, unter ihnen 3 Mädchen, die sich bewusst
als volljährig ausgegeben hatten, trotz der genauen Informationen, die durch
die IOM* vermittelt wurden.
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| Die “Diciotti” – Foto: Alberto Biondo |
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unbegleitete minderjährige Flüchtlinge,
unbegleitete Minderjährige Geflüchtete
Sonntag, 26. Juni 2016
Kritik am Hotspot in Pozzallo durch den parlamentarischen Untersuchungsausschuss; Ankunft weiterer unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge im Zentrum
Am 23. Juni besuchte der parlamentarische Untersuchungsausschuss für Migrant*innen den Hotspot von Pozzallo. In einer Serie von Untersuchungen werden vor allem Aufnahmeeinrichtungen, die zugleich Identifizierungszentren sind, geprüft. Die Untersuchung bestätigte die mangelhafte und besorgniserregende Situation innerhalb des Zentrums: Mängel am Gebäude, Probleme mit der Wasserversorgung, Verletzung der Privatsphäre und ein zu langes Einbehalten von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Lediglich die Verfahren der Identifikation der Geflüchteten würden mit größter „Sorgfalt“ durchgeführt, so wie es die gängige Herangehensweise eines Hotspots ist.
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unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Mittwoch, 22. Juni 2016
Westsizilien: Eine Höllenwoche
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| Foto von Alberto Biondo |
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Villa Sikania
Montag, 23. Mai 2016
Lampedusa: Die Proteste sind beendet, aber die Zuwiderhandlungen werden fortgesetzt
Bis gestern befanden sich im Hotspot von Lampedusa 380
Personen (darunter ein Dutzend erwachsener Frauen). Die Anzahl der
unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge lag bei ca. 90, darunter auch fünf
nigerianische Mädchen, die am selben Tag des Brandes, durch den die gesamte
Halle der Einrichtung der Contrada Imbriacola nicht betretbar geworden ist, auf
der Insel angekommen sind. Viele Minderjährige werden seit mehr als 4, 6 Wochen
auf der Insel festgehalten. Sie befinden sich mit Erwachsenen in den selben Schlafsälen,
in denen das Licht nie ausgeschaltet wird. Sie werden mit den gleichen
Maßnahmen „bestraft“ wie die Männer und Frauen, die in den vergangenen Tagen
gegen das italienische System der Identifikation und die Regelungen des Dublin-Übereinkommens
über die Bestimmung des Staates, in dem der Asylantrag beantragt werden
kann, protestiert haben, indem sie sich geweigert haben, ihre Fingerabdrücke abzugeben.
Montag, 15. Februar 2016
Pala Nebiolo in Messina: Mit Gewalt abgenommene Fingerabdrücke und Lügen gegenüber den besonders Schutzbedürftigen
Am Ende des Seminars „Sizilien, Kreuzung des Mittelmeeres: Zwischen offenem Krieg und (offenen) Grenzen“, an dem wir am 30. Januar teilgenommen haben, haben wir uns mit den Vertreter*innen von Migralab zum Palanebiolo* begeben, um die Situation durch Interviews mit Bewohner*innen näher analysieren zu können.
Sonntag, 20. Dezember 2015
Minder erhörte Stimmen
Gestern ereignete sich eine weitere Flüchtlingskatastrophe, die
Vielen vor den türkischen Küsten den Tod gebracht hat, als diese den verzweifelten
Versuch unternommen hatten, Gewalt und einem sicheren Tod zu entkommen, und in
der Hoffnung waren an einen Ort zu gelangen, an dem das Überleben kein
tägliches Problem darstellt. Unter ihnen sind einige Kinder, deren Todeszahlen konstant
ansteigen und auf die sich die mediale Aufmerksamkeit immer mehr
konzentriert. Bilder des Schmerzes und des Kummers, die bloß stillen Respekt
und eine ernsthafte Reflektion verdienen, aber anstelle dessen
instrumentalisiert werden, um Mitleid anzuregen und erfolgreich Nachrichten zu
verkaufen, in Artikeln, die alles bezwecken, außer korrekte Informationen zu
liefern.
Samstag, 19. Dezember 2015
Die Jagd auf die Migrant*innen ist eröffnet
Faruk, ein junger Migrant aus einem afrikanischen Land reich an Diamantenminen, steigt zusammen mit zwei Fluchtgefährten aus dem Zug. Ihre Augen sind traurig, geschlossen und voller Angst. Faruk hat trotz seines jungen Alters schon viele Schicksalsschläge erlebt: die Mutter wurde in seinem Heimatland ermordet, der jüngere Bruder konnte der Wüste und der Gewalt der Militärs, ausgebildet von europäischen Heeren, nicht standhalten, den Vater, zerrissen vom Schmerz über den Verlust seiner Frau und dann seines jüngsten Sohnes, schluckte das Meer.
Sonntag, 13. Dezember 2015
Minderjährige Flüchtlinge: die glückliche Insel Mazzarino
Schulen und Sport sind Übungsräume der Integration
Meridionews - Concetta Purrazza – Seit
acht Jahren ist die Organisation "I Girasoli" im Zentrum des Ortes
Nisseno ein Vorzeigeprojekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Die
gelungene Aufnahme erfolgt durch das Zeitverbringen mit Schulkameraden über den
Unterricht hinaus. Und im nächsten Projekt werden die Geflüchteten
Englischlehrer*innen für ihre Mitschüler*innen.
Die Möglichkeit, sich eine
neue Zukunft aufzubauen, läuft über die Schulbank und den Sport, daran hegen
die Verantwortlichen der Organisation für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge
keinen Zweifel. Nachdem sie Gewalt erlitten und alles aufs Spiel gesetzt haben,
um Europa zu erreichen, haben sie heute Sicherheit in der Gemeinschaft von
Nisseno gefunden. "Hier leben wir in einer neuen Familie, an einem Ort, in
dem wir wieder anfangen können, Hoffnung für unsere Zukunft zu schöpfen",
vertrauen uns einige Jugendliche der Einrichtung an.
Mittwoch, 2. Dezember 2015
Das Schweigen über Lampedusa. Die Schande von Agrigent
Allwöchentlich
landen auf Lampedusa kleinere Boote an mit 15-20 Personen an Bord. Sie kommen
aus Libyen oder Tunesien. Am 23. November sind in Lampedusa 130 Migranten von
Bord gegangen. Weder die Zeitungen noch das Fernsehen berichten darüber. Warum?
Den Grund
dafür vermuten wir (nach dem neuerlichen Durchlesen der «Road Map», den Strategien
für die Migrationspolitik) im Druck, den die Europäische Union auf die
italienische Regierung ausübt. Die Politiker überlassen die Umsetzung und Durchführung
der Aufnahmeverfahren dem Ermessen der jeweiligen italienischen oder
europäischen Polizeiorgane und das ohne juristische Rechtmässigkeit und
Zuständigkeit. Dieses Vorgehen ist unrechtmässig und ungesetzlich, denn es hat
unmenschliche und entwürdigende Behandlung der Person zur Folge.
Donnerstag, 19. November 2015
Besuch des hochspezialisierten Zentrums für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Ragusa
Am 13. April 2015 hat in Ragusa ein hochspezialisiertes Zentrum für unbegleitete
minderjährige Flüchtlinge geöffnet, das von der Genossenschaft „Zusammen für
das Leben“ geführt wird. Wir besuchen die Struktur, die sich in den Räumen des
ehemaligen Hotels Rafael an der Hauptstraße der Stadt, nur wenige Schritte von
der Kathedrale entfernt, befindet. Das Gebäude erstreckt sich über mehrere
Geschosse und hat auch zwei Terrassen und eine kleine Veranda, die zu einem Gässchen
hin ausgerichtet ist, und wo sich heute bei Sonnenschein viele der jungen
Menschen, die hier leben, gesammelt haben. Ich werde von den anwesenden
Mitarbeitern und dem Verantwortlichen empfangen, der sich sofort bereit
erklärt, mir die Situation im Zentrum zu erläutern.
Freitag, 13. November 2015
Zu den Landungen: Chaos bei den Identifikationen, auch Minderjährige sind in Gefahr abgeschoben zu werden. Schwerwiegende Missachtung unserer Gesetze
Rom - Die Erlebnisse einer Gruppe unbegleiteter
minderjähriger Flüchtlinge ist nur das letzte der Ereignisse während der
vergangenen Wochen in den Landehäfen, das die Hilfsorganisationen anprangern:
Rückweisungen in exponentieller Zunahme, Chaos bei den Identifikationen,
Jugendliche, die zuerst mit einer Abschiebungsanordnung konfrontiert und später
als minderjährige Asylanwärter*innen anerkannt werden, die Missachtung des (Migrant*innen
von Gesetzes wegen zustehenden) Anspruchs auf internationalen Schutz. Genau wie
die Hilfsorganisationen verurteilt auch der UNHCR, das UN-Hochkommissariat für
Flüchtlinge, die Geschehnisse.
Dienstag, 20. Oktober 2015
Das Spezialaufnahmezentrum für Jugendliche von Mazara del Vallo: Sollte man es wirklich als solches bezeichnen?
Das Erstaufnahmezentrum für Jugendliche, welches
sich im ehemaligen Hotel Conte Ruggero II befindet, wird seit vergangenem Juni
von der Kooperative Fiori di Pesco
geleitet. Zugelassen ist es als Zentrum höchster Spezialisierung für die
unmittelbare Erstaufnahme, gemäß der Regionalverordnung des 25. Mai, was positiv
seitens der Gemeinde von Mazara del Vallo vermerkt wurde.
„Fiori del Pasco“ ist eine der vielen
Kooperativen, welche eigens für die Umstrukturierung von Hotelanlagen, wie die des
vier Sterne Hotels Conte Ruggero II, in Aufnahmezentren ins Leben gerufen
wurden. Laut diverser Stimmen innerhalb der Gemeinde und der Lokalpresse gehören der Verwaltung
dieser Kooperative auf direkte oder indirekte Weise Personen an, die bereits
andere Erstaufnahmezentren in der Provinz leiten.
Sonntag, 18. Oktober 2015
Messina: Jugendliche wurden von der Sporthalle Gravitelli verlegt
Die Organisation
Borderline Sicilia begrüßt die Nachricht der Versetzung von 58 Jugendlichen aus
der Sporthalle im Viertel Gravitelli von Messina in zwei Aufnahmeeinrichtungen,
unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Überflutung in der Nacht vom 14.
Oktober die bereits unzumutbaren Aufenthaltszustände im Gebäude zusätzlich
verschlechtert und zudem enthüllt hat, welche absolute Unzulänglichkeit bei der
Aufnahme von Menschen, und noch viel mehr von Kindern und Jugendlichen,
vorliegt.
Freitag, 16. Oktober 2015
Messina, „gefährliche Turnhalle“ für minderjährige Migranten. Die Gemeinde kümmert sich um die Fürsorge und erwägt ein Übereinkommen mit dem nationalen olympischen Komitee Italiens (CONI*).
Von Meridionews
Abkommen mit den von der Region akkreditierten
Einrichtungen, Unterbringung in Familien, Übereinkommen mit dem nationalen olympischen
Komitee Italiens über die Einführung sportlicher Aktivitäten; Das ist das
Programm der Stadt Messina für eine angemessene Aufnahme der unbegleiteten minderjährigen
Flüchtlinge, die hier an Land gehen. Es ist eine Antwort auf Umwegen auf die
gestern erhobenen Beschuldigungen von Borderline
Sicilia. In den Erläuterungen der Gesellschaft ist zu lesen: „Die Präfektur
und die Gemeinde verletzen alle die von der Gesetzgebung vorgeschriebenen
Pflichten, die ihnen im Rahmen der Aufnahme auferlegt sind und zwar der Schutz
der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge und der Schutz der
Asylantragsteller.“
Dienstag, 13. Oktober 2015
Messina. Skandalöse Aufnahmebedingungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Pressemitteilung - Die Vereinigung Borderline Sicilia hält die Art und Weise wie die Stadtverwaltung Messina die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge aufgenommen hat, die am 29. September auf Lampedusa und am 9. Oktober in Messina angekommen sind, für skandalös, es fehlt jeglicher Bezug zum Schutz der Minderjährigen und zur Achtung der menschlichen Würde.
Es sind insgesamt 58 Jugendliche, im Alter vom 14 bis 17 Jahren, die in der städtischen Sporthalle von Gravitelli untergekommen sind und dort komplett ohne Betreuung leben, faktisch verbannt ins oberen Geschoss der Sporthalle, wobei die restliche Räumlichkeiten normal weiterbenutzt werden. Die Minderjährigen schlafen auf Feldbetten und teilen sich zwei Toiletten und vier Duschen.
Mittwoch, 7. Oktober 2015
Besuch im Zentrum zur Ersten Hilfe und Erstaufnahme für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Caltagirone
Am vergangenen 3. August
haben wir das Zentrum zur ersten Hilfe und Erstaufnahme für unbegleitete minderjährige
Flüchtlinge in Caltagirone besucht. Das Zentrum mit dem Namen „Eine Welt in
Farben“ wird gemäß dem Dekret der Region Sizilien vom 13. August 2014 betrieben
und wurde im März diesen Jahres im Gebäude einer ehemaligen Seniorenresidenz eröffnet.
Es ist Teil des Projekts FAMI (Fondo Asilo, Migrazione e Integrazione –
Stiftung Asyl, Migration und Integration), das von der Kooperative San
Francesco verwaltet wird, die wiederum der Genossenschaft Sol.Co angehört und mit
der sozialen Kooperative „Il Sorriso“ und der Kommune Caltagirone zusammenarbeitet.
Dienstag, 29. September 2015
Besuch der Zentren für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge von San Giovanni La Punta und S. Agata Li Battaiti
„Airone Onlus“ ist ein Verein, der sich seit vielen
Jahren um Jugendliche kümmert. Die erste Gemeinde entstand zu Beginn der
achtziger Jahre für die Aufnahme italienischer Jugendlicher, aber bereits in
den frühen Neunziger Jahren begann man auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu beherbergen.
Zur Zeit verwaltet der Verein drei Jugendgemeinden in
denen sowohl italienische als auch ausländische Jugendliche beherbergt werden;
alle drei sind vertraglich an die Region gebunden und voneinander unabhängig. Das
verschafft ihnen einen Handlungsspielraum, welchen ich als sehr wichtig
empfinde, um verschiedene Situationen, welche sich zwischen den einzelnen Kommunen
und Gemeinden unterscheiden, besser handhaben zu können.
Montag, 28. September 2015
Messina, Polemik bzgl. der Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und des Zeltlagers von Pala Nebiolo
In diesen Tagen gibt es zahlreiche Artikel über die
Debatte zwischen dem Bürgermeister von Messina, Renato Accorinti, und dem
Präfekten, Stefano Trotta, die das Thema unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (umF) betreffen.
Zwei Monate vor Ablauf der Vergabe der Verwaltung der
Einrichtung für umF an die Kooperative Ahmed
in den Räumlichkeiten des ehemaligen Ipab* “Scandurra Conservatori
Riuniti”, wirft die Präfektur der kommunalen Verwaltung erneut vor, absolut
desinteressiert gegenüber der Situation der Aufnahme der Minderjährigen zu
sein.
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