Die Berichterstattung über die Migrationsströme in diesen Tagen in Europa wird zu einem Kriegsbericht. Während in den Medien der ganzen Welt darüber diskutiert wird, welche Terminologie man benutzten sollte, um das Phänomen zu beschreiben (Migranten oder Flüchtlinge), überschlagen sich im Internet die Nachrichten über neue Tragödien, die nicht mehr weit weg von Europa stattfinden, sondern die jeden Tag ein bisschen mehr näher kommen zum Herzen des sogenannten „alten“ Kontinents, der sich wie eine „Festung“ verschlossen hat.
Nach der Nachricht, die nicht nur Österreich, sondern ganz Europa schockiert hat, kommen aus dem Mittelmeerraum weitere Todesnachrichten zu uns. Mehr als 100 Migranten sollen auf dem Weg nach Europa ihr Leben verloren haben. Die Anzahl der Opfer steigt von Tag zu Tag. Nach Zählungen des UNHCR sind schon fast 2.500 Tote zu beklagen.
