siciliamigranti.blogspot.com ist ein italienischsprachiges Monitoringprojekt zur Situation der Flüchtlinge in Sizilien, dort finden Sie die Original-Berichte, hier finden Sie die deutschen Übersetzungen. Klicken Sie auf die auf die Namen der Schlagworte (keywords), wenn Sie bestimmte Themen suchen.
Posts mit dem Label Chinisia-de werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Chinisia-de werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 11. Juli 2011

Trapani: Einweihung vom CIE in Milo, Räumung von Chinisia

Jetzt ist es amtlich. In den vergangenen Tagen ist das Zentrum für Identifikation und Ausweisung (CIE) von Milo in Trapani in Betrieb genommen worden. Es handelt sich um das neueste Zentrum seiner Art in Italien, eigens für diesen Zweck geplant und gebaut. Es ist in der Lage, bis zu 200 Inhaftierte in einer dafür vorgesehenen Einrichtung von höchster Sicherheitsstufe aufzunehmen - wenigstens nach der Höhe der Mauer und der Eisenverschläge zu urteilen, die ihr auf dem Foto sehen könnt.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Asylsuchende in Abschiebelagern – UNHCR, wo stehst du?

Gemessen an der Mehrheit der jungen Leute, die ihr Land auf der Suche nach einem Abenteuer verlassen, sind es wenige, sehr wenige, aber es gibt auch sie. Ich spreche von den Tunesiern, die politisches Asyl in Italien beantragen. Bewiesenermaßen sind es nicht mehr die von der Diktatur Verfolgten, denn zum Glück ist Ben Alis Regime, das jahrelang von Italien unterstützt wurde, gefallen.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Chinisia: Einweihung des neuen CIE von Fluchtversuchen begleitet

Aus der Ferne sehen sie wie Legosteine aus. Weiß, blau, grün, blau, rot. Mitten in der Landschaft, zwischen Weideflächen und Olivenhainen, übereinander gestappelt. Doch aus der Nähe erkennt man, dass es sich nicht um Spielzeug handelt, sondern um die letzte Mauer der wahnsinnigen Inhaftierung für die angeklagten Reisenden. Die Mauern des neuen Zentrums für Identifikation und Abschiebung (CIE), dass sich über dem Rollfeld des alten Militärflughafens von Chinisia bei Trapani erhebt, bestehen lediglich aus Containern. Als ich dieses Foto vor zwei Wochen machte, waren die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen. Was sich dahinter verbirgt, ob Zelte oder weitere Container, weiß man bis jetzt noch nicht. Und der Presse ist es verboten auch nur einen Blick darauf zu werfen. Die einzige sichere Sache ist, dass es seit dem 20. Mai, als die ersten Inhaftierten ankamen, die jedoch bei der erstbesten Möglichkeit flüchteten, in Betrieb ist.