siciliamigranti.blogspot.com ist ein italienischsprachiges Monitoringprojekt zur Situation der Flüchtlinge in Sizilien, dort finden Sie die Original-Berichte, hier finden Sie die deutschen Übersetzungen. Klicken Sie auf die auf die Namen der Schlagworte (keywords), wenn Sie bestimmte Themen suchen.
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Mittwoch, 1. März 2017

Die neue Seilnetzkonstruktionshalle am Hafen von Palermo

Vergangenen Samstag ist das norwegische Frontex-Schiff "Siem Pilot" in Palermo mit einer Fracht von 1000 Migrant*innen an Bord angelandet. Wir benutzen diesen Begriff, da die Personen tatsächlich wie Ware behandelt wurden. Wir veröffentlichen einen Brief, der an unsere Redaktion von einer ehrenamtlichen Helferin geschickt wurde, die zum ersten Mal am Hafen gewesen ist.

Die Siem Pilot im Hafen von Palermo

Dienstag, 15. November 2016

Handelsware: unbegleitete Minderjährige auf der Flucht ohne jeglichen Schutz

„Ich bin aus Italien geflohen. Nun bin ich in einem sicheren Land.“ In den ersten Morgenstunden erreicht uns die Nachricht von A., einem jugendlichen Eritreer, den wir in Pozzallo kennengelernt und dessen erste Monate Aufenthalt in einem Zentrum für unbegleitete minderjährige Geflüchtete in der Gegend von Siracusa wir verfolgt haben. Kaum angekommen, wiederholte A. immer wieder den ersten italienischen Satz, den er im Moment seiner Ankunft gehört hatte: „Du bist in Italien, einem sicheren Land.“

Samstag, 21. Juni 2014

Libysche Soldaten im Krieg gegen Terrorismus und illegale Immigration

Von Repubblica.it – Interview mit dem Chef des Generalstabs der Verteidigung Luigi Binelli Mantelli zum Ende der Ausbildung einer Gruppe von lybischen Soldaten in Italien: „Sie haben auch Unterricht in Menschenrechten bekommen“ von Giampaolo Cadalanu

Dienstag, 11. März 2014

Lampedusa – Militärs, Millionen Euro und Prekariat

Die Fernsehkameras von LiberaEspressione
Das Video berichtet von Lampedusa: Seit einigen Jahren haben diverse Regierungen zugunsten von Lampedusa außergewöhnliche Maßnahmen und Finanzhilfen in Millionenhöheangekündigt. Die Medienkampagnen über Lampedusa werden immer mehr, genauso wie die Preise immer mehr ansteigen, aber für die Insulaner bleiben die Schwierigkeiten im Alltag die gleichen: Gesundheit, Bildung, die Verbindung zum Festland, der höhere Preis des Benzins im Verhältnis zu dem in Europa etc.