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siciliamigranti.blogspot.com ist ein italienischsprachiges Monitoringprojekt zur Situation der Flüchtlinge in Sizilien, dort finden Sie die Original-Berichte, hier finden Sie die deutschen Übersetzungen. Klicken Sie auf die auf die Namen der Schlagworte (keywords), wenn Sie bestimmte Themen suchen.
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Mittwoch, 30. August 2017
Migrant*innen, Berichte aus der libyschen Hölle: “Wir wurden als Sklaven verkauft, geschlagen und dann gezwungen, in die Boote einzusteigen”
Repubblica.it – Monatelang Gewalt und Willkür, als Sklaven gehalten zu werden ohne jeglichen Kontakt zu internationalen Institutionen bis hin zu der erzwungenen Überfahrt nach Italien: In den Erzählungen der 3 Afrikaner, die in den letzten Monaten die italienische Küste erreicht haben und jetzt innerhalb des Projekts OpenEurope von Oxfam, Borderline Sicilia und Diaconia Valdese betreut werden, werden immer wieder die gleichen Fakten geschildert.
Freitag, 7. Juli 2017
Das Zeltlager in Pian del Lago, Caltanissetta: Ein Nicht-Ort der Verzweiflung
Die Lebensbedingungen der Migrant*innen im provisorischen Lager von Pian del Lago verschlechtern sich zunehmend. Nach der letzten gewaltsamen Räumung durch die Ordnungskräfte am 26. Mai 2017 mussten die Bewohner*innen ihre Zelte zwischen den Erdlöchern aufrichten, die Mitarbeiter*innen des Umwelt- und Entsorgungsdienstes Caltambiente ausgebaggert hatten. Dies sollte ein Versuch sein, dem Wiederaufbau der Zeltstadt Einhalt zu gebieten. Die ohnehin schon tragische Situation wurde dadurch nur weiter verschlimmert.
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Donnerstag, 6. Juli 2017
Oxfam, Borderline Sicilia, MEDU: „Misshandlung, Folter und illegale Haft in der Hölle von Libyen“
Ein neuer Bericht zeigt die täglichen Brutalitäten der lokalen libyschen Milizen an, der Schlepper und der kriminellen Banden, die gegenüber Migrant*innen in Libyen auf der Tagesordnung stehen. Ein dringender Appell, das Abkommen zwischen Italien und Libyen zu widerrufen und den Kurs der EU-Migrationspolitik zu ändern.
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| Foto: Ankunft auf Sizilien - Foto Alessandro Rota, Oxfam |
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Dienstag, 7. März 2017
Waisenheim unter freiem Himmel: Unbegleitete minderjährige Geflüchtete auf Sizilien
Laut Innenministerium haben im Jahr 2016 insgesamt 25.846 Minderjährige die italienischen Küsten über den Seeweg erreicht. Sizilien hat im Vergleich zu den anderen Regionen Italiens den größten Anteil von Neuankömmlingen zu bewältigen. Im Rahmen des Qualitätskontrollprogramms der neuen Erstaufnahmezentren besuchte die italienische Kommissarin für Kinder- und Jugendschutz die Städte Catania und Noto. Ihrem insgesamt positiven Urteil steht die harsche Kritik der Organisationen Oxfam und Borderline Sicilia gegenüber.
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| Ph. Repubblica.it |
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Donnerstag, 2. Februar 2017
Besuche im Zeltlager von Pian del Lago
Im Monat Januar haben wir zwei Mal das Zeltlager in Pian del Lago, bei Caltanissetta, zusammen mit den Mitarbeiter*innen von Oxfam besucht, im Rahmen des Projekts OpenEurope. Die Räumung des Lagers einige Tage vor Weihnachten war in allen Printmedien präsent, hat aber so gut wie keine Auswirkungen auf das Leben der Migrant*innen gehabt: Sie lebten davor auf der Straße und dort sind sie immer noch. Sobald die Nachricht aus der Presse verschwand, haben sich etliche von ihnen einfach wieder unter den Autobahnbrücken eingerichtet, wo sie mit Hilfe von halbkaputten Zelten, Pappkartons und Plastikplanen ihre Behelfsunterkünfte wieder aufgebaut haben. Und hier harren sie aus, einem der kältesten Winter der letzten Jahre trotzend.
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unbegleitete Minderjährige Geflüchtete
Mittwoch, 28. September 2016
Wird es in Augusta jemals eine menschenwürdige Aufnahme für Migrant*innen geben?
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Mittwoch, 22. Juni 2016
Unbegleitete Minderjährige im Hotspot von Pozzallo. Auf der Route der „Nicht-Aufnahme“
„Ich bin vor einem Monat angekommen, nachdem ich im Sudan und monatelang in Libyen war. Bei meiner Ankunft wurde ich in einem großen Raum mit etwa hundert anderen Menschen eingesperrt. Viele davon waren in meinem Alter, andere älter. Es waren auch Frauen und Kinder dabei. Sie haben mir Wechselkleidung und eine Telefonkarte gegeben und gesagt, dass ich bald in ein Zentrum für Minderjährige verlegt werde. Ein Monat ist nun vergangen und ich bin immer noch hier.“ Die Geschichte von Y., einem 16-jährigen Eritreer, beschreibt die Realität, die hundert unbegleitete Minderjährige erleben. Wie er werden sie unrechtmäßig für Wochen oder Monate im Hotspot von Pozzallo festgehalten. Dutzende von unbegleiteten Minderjährigen kamen mit der letzten Schiffsanlandung am Hafen von Ibleo an. Sie befinden sich immer noch in einem Zustand von Chaos, Durchmischung, Überfüllung und psychischer Belastung im Zentrum, ohne eine geeignete Unterkunft erhalten zu haben.
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UNHCR
Montag, 23. Mai 2016
Einwanderung: die zwei Gesichter des CARA von Mineo, „Identifizierungen und Abschiebungen wie in einem Hotspot.“
Von Meridionews
Es ist ein momentan weit verbreitetes Gesprächsthema; im Inneren des Aufnahmezentrums für Asylantragsteller in Mineo sollten die Prozeduren der Hotspots eingeführt werden. Ein Akronym des europäischen Systems, das 2015 für die Operationen der Vor-Identifizierung und die Speicherung der digitalen Fingerabdrücke der ankommenden Migrant*innen bestätigt wurde. Ein Netz aus Transitstrukturen, verteilt auf die heißen Punkte Italiens und Griechenlands. Die Migrant*innen können maximal bis zu 72 Stunden bleiben, bevor sie in geeignete Aufnahmezentren weitergeschickt werden, oder falls sie nicht bleiben dürfen und einen Ausweisungsbescheid bekommen, gezwungen werden das Land zu verlassen.
Es ist ein momentan weit verbreitetes Gesprächsthema; im Inneren des Aufnahmezentrums für Asylantragsteller in Mineo sollten die Prozeduren der Hotspots eingeführt werden. Ein Akronym des europäischen Systems, das 2015 für die Operationen der Vor-Identifizierung und die Speicherung der digitalen Fingerabdrücke der ankommenden Migrant*innen bestätigt wurde. Ein Netz aus Transitstrukturen, verteilt auf die heißen Punkte Italiens und Griechenlands. Die Migrant*innen können maximal bis zu 72 Stunden bleiben, bevor sie in geeignete Aufnahmezentren weitergeschickt werden, oder falls sie nicht bleiben dürfen und einen Ausweisungsbescheid bekommen, gezwungen werden das Land zu verlassen.
Freitag, 20. Mai 2016
Gestern in Rom vorgestellt: Das Projekt OPENEUROPE
Gestern, am 19. Mai, startete in Rom das Projekt „Openeurope“, das von Oxfam in Zusammenarbeit mit Borderline Sicilia und der Diaconia Valdese auf den Weg gebracht wurde. Es soll Migrant*innen Hilfe bringen, die aufgrund eines verzögerten Ablehnungsbescheides vom System der Aufnahme und des Schutzes ausgeschlossen sind. Seit im September 2015 der sogenannte Hotspot-Ansatz in Kraft getreten ist, wurden Tausende von Personen, die kurzerhand und willkürlich als Wirtschaftsgeflüchtete bezeichnet wurden, von einer solchen Maßnahme betroffen. Sie landeten auf der Straße, ohne eine Idee, was sie tun und wohin sie gehen können. Unter ihnen befinden sich auch einige Fälle von besonders Schutzbedürftigen. Das Projekt sieht den Einsatz eines mobilen Teams von Oxfam Aktivist*innen vor, das sich in den östlichen Provinzen Siziliens bewegt, um diesem Personenkreis erste materielle Hilfe und Informationen über ihre rechtlichen Möglichkeiten zu bringen. Borderline Sicilia wird den juristischen Beistand gewährleisten und Diaconia Valdese die Aufnahme der schutzbedürftigsten Fälle übernehmen.
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