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Donnerstag, 18. September 2014

Es herrscht Stille über das gesunkene Schiff. Freiwillige Helfer: „Was sagen wir den Familien?“

Ctzen von Claudia Campese
Die Staatsanwaltschaft Catania informiert über die Entwicklungen im Fall des Bootes, welches mit über 400 Migranten an Bord im maltesischen Meer gesunken ist. Dennoch, bezüglich der Identität der Überlebenden wie auch der Toten, beruft sich die Abteilung weiterhin auf Zurückhaltung. „In diesen Tagen haben uns  dutzende Personen aus Gaza kontaktiert, um Informationen über Verwandte zu bekommen, aber auch wir erhalten keine Informationen von den Behörden,“ berichten Mitarbeiter des antirassistischen Netzwerks in Catania, La rete antirazzista catanese.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Von Lampedusa nach Pozzallo, die überlebenden Eritreer des Schiffbruchs vom 3.Oktober

Am Sonntag, den 12.Januar konnten sieben Eritreer (eine Frau und sechs Männer) nach mehr als 100 Tagen im Zentrum für Erste Hilfe und Aufnahme Lampedusa endlich die Insel verlassen. Sie erreichten Porto Empedocle gegen 20 Uhr, nachdem sie am Morgen mit der Fähre losgefahren waren. Am Montag wurden sie vor dem Gericht in Palermo als Zeugen gegen den vermutlichen Schlepper gehört. Nach Ende der Verhandlung brachte man sie, ohne sie zuvor daüber zu informieren, in das Zentrum für Erste Hilfe und Aufnahme von Pozzallo.

Sonntag, 12. Januar 2014

Die Eritreer des 3. Oktober werden nach 101 Tagen von Lampedusa verlegt

101 Tage sind seit dem Unglück vom 3.Oktober vergangen, bei dem 366 Menschen ihr Leben verloren haben. Erst heute werden sieben Eritreer, sechs Männer und eine Frau, die sich immer noch aus angeblich jurstischen Motiven (so die Erklärungen des Innenministers Alfano) auf der Insel befinden, aus dem CSPA (Zenturm zur Ersten Hilfe und Aufnahme) verlegt. 101 Tage hat es gedauert, um sie nach Palermo zu bringen, wo sie morgen vor Gericht angehört werden. Auf der Insel verbleiben sechs Syrer, auch sie aus "juritischen Gründen", auch sie seit Monaten, seit dem 14. Otkober, hier. Laut des Vizebürgermeisters sollen sie am 15. Januar verlegt werden.