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Freitag, 13. Mai 2016

Lampedusa: Sie nehmen die Verlegungen und Abschiebungen wieder auf und die Proteste gehen weiter

In diesen Tagen waren wir bei der Auslösung einer Reihe von Protesten anwesend, die sich in einer Art Kettenreaktion über alle Städte Siziliens ausgebreitet haben; wie es scheint, haben sie auch den Rest Italiens angesteckt. Das ist ein Zeichen dafür, dass das System nicht funktioniert, auch wenn unsere Politiker so tun, als ob sie nichts sähen und nach Lösungen suchten. 

Mittwoch, 17. September 2014

Staatsanwaltschaft über den Schiffbruch der Migranten: Sie wurden versenkt.


Von Argo Catania
Bezirksstaatsanwalt der Republik
am Gericht von Catania
PRESSEMITTEILUNG
Die zu dem Schiffbruch, der sich in internationalen Gewässern ereignet hat, bisher durchgeführten Untersuchungen erlauben es, erste Ergebnisse bekannt zu geben.
Mehrere Quellen weisen darauf hin, dass die Versenkung eines Schiffes mit einer hohen, aber noch nicht präzise bestimmbaren Zahl, die mit mehr als 400 Migranten unterschiedlicher Nationalität angegeben wird, gewollt dadurch verursacht wurde, dass ein anderes, größeres Schiff das Boot gerammt hat. Dieses Verhalten sei verursacht worden durch die Weigerung der Migranten (und der Besatzung des dann untergegangenen Schiffes) in ein Boot umzusteigen, dass die Anzahl der Passagiere nicht verkraftet hätte.

Dienstag, 12. August 2014

Ankünfte in Catania: Die Mole füllt sich mit syrischen Kindern

Um 13:15 Uhr ist das Patrouillenschiff Borsini der italienischen Marine mit 282 auf dem Mittelmeer geretteten Migranten in den Hafen von Catania eingelaufen. Doch die Prozeduren, die Menschen an Land zu bringen beginnen erst um 14:30 Uhr. Vor Ort befinden sich der Krankenwagen des Roten Kreuzes, das auch zwei Tische zur Versorgung für die Erstankunft aufstellen, der Zivilschutz, die Polizei Catanias, je ein Vertreter von IOM und dem UNHCR.

Montag, 21. Juli 2014

Im Mittelmeer treiben Leichen an der Oberfläche. Jetzt stehen wir vor einem ständigen Blutbad und die Regierungen öffnen immer noch keine Korridore für einen geschützten Zugang

Nach den Leichen vor der Küste Libyens gibt das Meer nun arme menschliche Überreste zurück, welche an den Stränden vom Golf von Gabés in Tunesien, nahe der libyschen Grenze angeschwemmt werden. Überreste, die wahrscheinlich von den Meeresströmen und dem Wind dorthin bewegt werden, welcher zu dieser Jahreszeit hauptsächlich aus dem Osten Richtung Westen bläst. Wer solche Bilder nicht sehen möchte, der kann mich also gleich löschen oder irgendwo anders surfen.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

1200 Flüchtlinge aufgegriffen

Süddeutsche.de - Rom – Die italienische Marine und Küstenwache haben südlich von Lampedusa innerhalb weniger Stunden mehr als 1200 Migranten gerettet. Die Menschen waren auf sechs kaum seetüchtigen Schlauch- und Holzbooten unterwegs, wie die Marine am Dienstag mitteilte. 274 Flüchtlinge wurden mit zwei Motorbooten zur Insel Lampedusa südlich von Italien gebracht, zwei weitere Schiffe der Marine mit 392 und 566 Menschen an Bord waren auf dem Weg nach Sizilien, wo sie am Mittwoch ankommen sollten.Unter den Geretteten waren auch 65 Kinder. Die insgesamt 1233 Migranten kommen aus verschiedenen Ländern, darunter Eritrea, Syrien, Ägypten und Nigeria.