In diesen schwülen Augusttagen lesen wir verschiedene Geschichten über Gewalt an Migrant*innen. Vom Politiker, der Verordnungen erfindet um die Solidarität gegenüber einem um Essen bettelnden, Migranten zu verbieten; über die Jugendlichen, die beim Versuch ihre Eltern zu erreichen sterben, weil sie von einer gleichgültigen Gesellschaft erdrückt werden; bis hin zu niederträchtigen Strafverlegungen gegen Migrant*innen, die die Landschaft vieler italienischer Städte bevölkern. Das Klima das wir erleben ist das Ergebnis eines zunehmenden institutionellen Rassismus. Dieser schafft und legitimiert eine Gewalt, die Mauern errichtet und, vor allem, tötet. Aus diesen Gründen spült das Meer weiterhin Leichen an, die letzten fünf am vergangenen 21. August.
siciliamigranti.blogspot.com ist ein italienischsprachiges Monitoringprojekt zur Situation der Flüchtlinge in Sizilien, dort finden Sie die Original-Berichte, hier finden Sie die deutschen Übersetzungen. Klicken Sie auf die auf die Namen der Schlagworte (keywords), wenn Sie bestimmte Themen suchen.
Posts mit dem Label Ägypter*innen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ägypter*innen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 26. August 2016
Die Stimmen der Abgeschobenen, zwischen tötenden Mauern und Gleichgültigkeit
Labels:
Abschiebungen,
Afghaner*innen,
Agrigento,
Ägypter*innen,
Lampedusa,
Marokkaner*innen,
Menschenhandel,
Palermo,
Porto Empedocle,
Rückführungen,
Sudanes*innen,
Trapani,
Tunisier*innen,
Ventimiglia
Abonnieren
Posts (Atom)