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| Palermo - einer der Räume im Zentrum Porta Felice für unbegleitete Minderjährige in der Via Marinuzzi |
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Freitag, 7. Juli 2017
Porta Felice: Kann es Zufall sein?
Die Abkürzung MSNA (unbegleitete minderjährige Geflüchtete) ist den Werktätigen in diesem Bereich bekannt. Ein Gedanke, der ihnen ebenfalls bekannt ist oder es besser sein sollte, ist folgender: „Der Sachverhalt ist schwierig. Um ihn zu verstehen, zu erfassen und mit ihm bestmöglich umzugehen, wäre es sinnvoll, schrittweise vorzugehen und objektive Daten als Ausgangslage heranzuziehen.“ Auch wenn es in dem Fall, der diesem Text zu Grunde liegt, nicht möglich ist, erschöpfend dessen möglichen und tugendhaften Weg darzustellen, werden wir nichtsdestotrotz im weiteren Verlauf versuchen, den Einzelfall im Hinblick auf den generellen Kontext zu verstehen.
Sonntag, 1. Januar 2017
Verlieren wir die Hoffnung nicht, und auch nicht die Kraft, da zu sein
2016 ist vorbei und beim Lesen einiger Berichte des eben vergangenen Jahres habe bin ich auf den letzten Bericht von 2015 gestoßen. Er trug den Titel: „Zum Glück ist 2015 vorbei“. Wir können diesen Titel nicht noch einmal benutzen, indem wir nur das Datum ändern, denn 2016 war noch todbringender, die Dynamiken haben sich wiederholt und sind sogar noch gewaltvoller als 2015 geworden.
Die Zahlen der täglichen Blutbäder sind furchtbar, die offiziellen Statistiken berichten von mehr als 5000 Toten, nie zuvor wurde auf dem Meer so viel gestorben wie in diesem Jahr. Diese Zahlen werden noch nicht einmal all jenen Toten gerecht, zu denen wir vor oder nach der Überquerung des Meeres beitragen.
Diese Zahlen scheinen wie eine Verurteilung all jener, die am Ende ihrer Kräfte sind und bisher keinen Waffenstillstand erlebten; und was machen unsere Politiker*innen?
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Dienstag, 16. August 2016
Außerordentliche Aufnahmezentren, der Fall Palermo. Borderline: „Einige schlagen Profit aus der Unsichtbarkeit der Migrant*innen.“
Quelle: MeridioNews
Alberto Biondo hat für den Verein Borderline außerordentliche Aufnahmezentren in der Regionshauptstadt und der Provinz kontrolliert: „Die Asylsuchenden sind frustriert von der Bürokratie. Das System der Aufnahme hat keinen Anfang und kein Ende und ist absichtlich so aufgebaut, um Menschen in einem Schwebezustand zu lassen.“
Alberto Biondo hat für den Verein Borderline außerordentliche Aufnahmezentren in der Regionshauptstadt und der Provinz kontrolliert: „Die Asylsuchenden sind frustriert von der Bürokratie. Das System der Aufnahme hat keinen Anfang und kein Ende und ist absichtlich so aufgebaut, um Menschen in einem Schwebezustand zu lassen.“
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Dienstag, 12. Juli 2016
„Ragazzi fuori“
Es ist nicht nur der Titel des berühmten Films von Marco Risi, sondern so sieht auch die Situation sehr vieler junger Männer und Frauen aus, die an unseren Küsten ankommen oder seit sehr
langer Zeit in den außerordentlichen Aufnahmezentren untergebracht sind.
Letzte Woche haben wir vier dieser außerordentlichen Aufnahmezentren besucht und Bewohner*innen zweier Zentren für Minderjährige getroffen.
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| Foto: Alberto Biondo |
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Dienstag, 16. Februar 2016
Besuch im CAS*, dem außerordentlichen Aufnahmezentrum der Kooperative "Arc-en-Ciel" in Acate
Am 8. Februar haben wir das CAS* in Acate in der Provinz Ragusa besucht. Es wird von der Kooperative "Arc-en-ciel" geführt, die bereits andere außerordentliche Aufnahmezentren in den Gemeinden von Giarratana, Ragusa und Modica unterhält. Unser Besuch erfolgt mit behördlicher Genehmigung und vorausgehender Vereinbarung mit den Angestellten des Betreibers.
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