Eine Klage stoppt Zurückweisungen von den Häfen der Adria. Diese wurden als unmenschliche und degradierende Behandlungen verurteilt.
Von meltingpot
Alessandra Sciurba
Alles beginnt mit dem Tod von Zaher Rezai in Via Orlanda in Mestre [Stadtteil Venedigs] am 11. Dezember 2008. Ein afghanischer Junge der sich alleine, nach Monaten der Reise und 9.000 km Strecke, am Hafen in Patras, wie viele andere Minderjährige, versteckt unter einem Lastwagen auf einem Schiff begeben hatte, um den Gräueltaten in Griechenland zu entfliehen. Ein Land das bereits vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte für seine inhumane und erniedrigende Behandlung von Migranten verurteilt wurde und in dem es unmöglich ist ein internationales Schutzgesuch zu stellen.
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Mittwoch, 22. Oktober 2014
Donnerstag, 18. September 2014
Es herrscht Stille über das gesunkene Schiff. Freiwillige Helfer: „Was sagen wir den Familien?“
Ctzen von Claudia Campese
Die Staatsanwaltschaft Catania informiert über die Entwicklungen im Fall des Bootes, welches mit über 400 Migranten an Bord im maltesischen Meer gesunken ist. Dennoch, bezüglich der Identität der Überlebenden wie auch der Toten, beruft sich die Abteilung weiterhin auf Zurückhaltung. „In diesen Tagen haben uns dutzende Personen aus Gaza kontaktiert, um Informationen über Verwandte zu bekommen, aber auch wir erhalten keine Informationen von den Behörden,“ berichten Mitarbeiter des antirassistischen Netzwerks in Catania, La rete antirazzista catanese.
Die Staatsanwaltschaft Catania informiert über die Entwicklungen im Fall des Bootes, welches mit über 400 Migranten an Bord im maltesischen Meer gesunken ist. Dennoch, bezüglich der Identität der Überlebenden wie auch der Toten, beruft sich die Abteilung weiterhin auf Zurückhaltung. „In diesen Tagen haben uns dutzende Personen aus Gaza kontaktiert, um Informationen über Verwandte zu bekommen, aber auch wir erhalten keine Informationen von den Behörden,“ berichten Mitarbeiter des antirassistischen Netzwerks in Catania, La rete antirazzista catanese.
Mittwoch, 17. September 2014
Staatsanwaltschaft über den Schiffbruch der Migranten: Sie wurden versenkt.
Von Argo Catania
Bezirksstaatsanwalt der Republik
am Gericht von Catania
PRESSEMITTEILUNG
Die zu dem Schiffbruch, der sich in internationalen Gewässern
ereignet hat, bisher durchgeführten Untersuchungen erlauben es, erste
Ergebnisse bekannt zu geben.
Mehrere Quellen weisen darauf hin, dass die Versenkung eines
Schiffes mit einer hohen, aber noch nicht präzise bestimmbaren Zahl, die mit
mehr als 400 Migranten unterschiedlicher Nationalität angegeben wird, gewollt
dadurch verursacht wurde, dass ein anderes, größeres Schiff das Boot gerammt
hat. Dieses Verhalten sei verursacht worden durch die Weigerung
der Migranten (und der Besatzung des dann untergegangenen Schiffes) in ein Boot
umzusteigen, dass die Anzahl der Passagiere nicht verkraftet hätte.
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