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| Messina - Die Einrichtung der ehemaligen Kaserne in Bisconte |
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Freitag, 24. November 2017
Die ehemalige Kaserne Gasparro und der Rione Bisconte: Zerfall und Verwahrlosung
Die Lage in der ehemaligen Kaserne Gasparro im Stadtviertel Bisconte in Messina verschlechtert sich zusehends, insbesondere jetzt nachdem seit Ende September zu dem schon vorhandenen Aufnahmezentrum eine neue Einrichtung hinzugekommen ist – Container und Fertighäuser, die offiziell als Hotspot* dienen.
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Dienstag, 18. Juli 2017
#IchZeigeMichAn: Frei, „nein“ zu sagen zu den Dekreten von Orlando-Minniti
Am 20. Juni wurde der Anwalt Gianluca Dicandia, Fachmann für Immigrationsrecht und Aktivist von „Resistenze Meticce“, angezeigt wegen Verunglimpfung der Organe des Staates. Er hatte die Dekrete Minniti-Orlando, vor kurzem als Gesetze verabschiedet, kritisiert. Dies geschah während eines Flashmobs, veranstaltet von Amnesty International anlässlich des Welttags des Geflüchteten auf der Piazza del Pantheon in Rom. Die Aufnahme der Personalien Dicandias durch die Ordnungskräfte fand sofort nach seinem Redebeitrag statt und hat den Protest von vier Personen hervorgerufen, die ihrerseits wegen Gewalt und Bedrohung von Amtsträgern angezeigt wurden.
Borderline Sicilia unterschreibt und verbreitet einen Appell, der von Libertà di Movimento – Europe for all zugunsten der angezeigten Aktivist*innen gestartet wurde.
Borderline Sicilia unterschreibt und verbreitet einen Appell, der von Libertà di Movimento – Europe for all zugunsten der angezeigten Aktivist*innen gestartet wurde.
Donnerstag, 6. Juli 2017
Wenn das Geschäft mit den Migrant*innen in den Händen der öffentlichen und privaten Unternehmen liegt
Antoniomazzeo.blogspot.it - Millionengeschäfte mit der "Aufnahme" von Migrant*innen in Italien machen nicht nur "Pseudokooperativen" und falsche Vereine - es sind auch bekannte Bauunternehmen und sogar eine Kapitalgesellschaft, die von der Regierung kontrolliert wird.
So steht es im "Bericht über den Betrieb des eingeführten Aufnahmesystems angesichts der besonderen Anforderungen, die mit dem außergewöhnlichen Zustrom von Fremden auf nationales Territorium verbunden sind“ aus dem Jahr 2015, der am 13. März 2017 durch Innenminister Marco Minniti dem Senatspräsidenten der Republik übergeben wurde.
So steht es im "Bericht über den Betrieb des eingeführten Aufnahmesystems angesichts der besonderen Anforderungen, die mit dem außergewöhnlichen Zustrom von Fremden auf nationales Territorium verbunden sind“ aus dem Jahr 2015, der am 13. März 2017 durch Innenminister Marco Minniti dem Senatspräsidenten der Republik übergeben wurde.
Samstag, 24. Dezember 2016
Auch der Abfall landet in schwarzen Säcken
Am Freitag, den 16. Dezember, sind wir zum Hafen von Palermo gefahren, um die 388 Migrant*innen willkommen zu heißen, die über den Tod gesiegt hatten und an Bord des spanischen Militärschiffes Navarra angekommen waren. Zusammen mit den Überlebenden ist auch ein Leichnam angekommen. Den Mitarbeiter*innen der Ämter und Hilfsorganisationen, die sich am Hafen befanden, um die Landungsoperationen zu begleiten, wussten nicht von dem Leichnam, bis zur Ankunft des Schiffs in Palermo. Wahrscheinlich ist dieser Mensch, der in einem schwarzen Sack an Land gebracht wurde und von dem immer am Hafen anwesenden Comboni-Missionar gesegnet wurde, erst nach der Rettung im Meer auf dem Weg nach Palermo verstorben. Er litt an Diabetes und hat es nicht geschafft, unter psychophysischem Stress und den unmenschlichen Bedingungen den ungleichen Kampf zu gewinnen. Der Tod hat wieder einmal mit Hilfe der Europäischen Migrationspolitiken gewonnen.
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Mittwoch, 21. Dezember 2016
Geflüchtete werden auf Distanz gehalten – Die Festung Europa fordert durch ihre stille Mittäterschaft neue Opfer
„Europa spricht in Bezug auf Migrant*innen nur dann von Geflüchteten, wenn sie weit weg sind, etwa in Transitländern oder dort wo der Krieg tobt. Wenn wir es aber schaffen die Grenzen zu passieren, dann werden wir schnell zu Zahlen und es wird über uns wie über ein Problem diskutiert.“ L. Anfang 20 stammt aus dem Senegal. Die letzten fünf Jahre war er auf Reisen. Sein Ziel, die Festung Europa, hat er vor drei Jahren erreicht. Als er diese Worte äußert versucht er Anstand und Ruhe zu bewahren, obwohl der aufgeregte Ton die Wut, die Frustration und den Schmerz, die er täglich hinunterschlucken muss, durchblicken lässt.
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Freitag, 4. November 2016
Von der Schwierigkeit, Menschen aufzunehmen: Palermo
In den letzten Tagen haben wir die Erklärungen des Bürgermeisters von Gorino und über die Proteste seiner Mitbürger*innen gelesen. Viele von uns haben jene Fälle verurteilt. Ohne Zweifel haben Rassismus und Unwissenheit Ungeheuer für die Titelseiten geschaffen, aber es ist zu leicht „auf das Rote Kreuz zu feuern.“ Kein Medium hat die Fehler der Präfektur und der anderen übergeordneten Institutionen hervorgehoben, die es nicht geschafft haben einen Aufnahmeplan zu strukturieren. Es gibt kein Interaktionsprojekt zwischen den Neuankömmlingen und der lokalen Gemeinschaft. Man hat sicher erst in der Notsituation geregt, um den hundertsten sozialen Konflikt zu entfachen: eine Methode um das wahre Gesicht der Migrationspolitik zu verbergen und weiterhin Opfer zu fordern.
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Mittwoch, 28. September 2016
Wird es in Augusta jemals eine menschenwürdige Aufnahme für Migrant*innen geben?
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Dienstag, 20. September 2016
Vom Meer auf die Felder, Migrant*innen laufen durch unsere Städte
Was haben eine junge Frau aus Ghana, ein Herr mittleren Alters aus Nigeria und ein starker, großer, junger Mann aus dem Senegal gemeinsam? Die Hautfarbe zweifelsohne zuerst, aber auch die Gewalt und die Ausbeutung, unter denen sie alle gelitten haben und die Tatsache, dass sie von unseren Gesetzen getötet wurden.
Unser System hat sich dafür entschieden, die Migrant*innen zu opfern, um sich selbst zu erhalten; Es hat sich entschieden, die zu ächten, die versuchen, aus der Asche, die wir in ihren Herkunftsländern hinterlassen haben, wiederaufzuerstehen; Jungen und Mädchen zu verdammen, die ständig vom Tod begleitet werden, der oft leider die Oberhand gewinnt.![]() |
| Ankunft in Palermo - Foto: Alberto Biondo |
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Montag, 8. August 2016
"Notfallaufnahme" für die unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten: die Behörden von Ragusa setzen auf neue "Notfallaufnahmeeinrichungen"
Ende Juli hat die Abgeordnetenkammer der Umwandlung folgenden Dekrets in ein Gesetz zugestimmt: für die "außerordentlichen Maßnahmen bei der Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Migrant*innen" werden dringend benötigte finanzielle Mittel bewilligt. Es sind sogenannte Notfallmaßnahmen, die Ungesetzlichkeiten miteinschließen, wie auch ASGI* in einem seiner Briefe erläutert und die den Weg frei machen, für die Eröffnung von neuen, für Jugendliche ungeeignete CAS*.
Freitag, 3. Juni 2016
Der Hotspot In Messina ist beschlossene Sache. Er soll zusammen mit dem von Cara di Mineo 2800 Plätze sichern.
Von Tempostretto.it
Ende Februar kam die Meldung, dass das Ministerium die Absicht habe, das Projekt der Einrichtung eines Hotspots, von Augusta nach Messina zu verlegen. Vier Monate später ist diese Meldung nun Gewissheit: das Viminale und die EU – Kommission für Flüchtlingsangelegenheiten haben die Absicht, zwei neue Hotspots in Sizilien, in Messina und in Mineo, einzurichten. Der Hotspot Messina ist sicher. Die Stadt steht neben Mineo als zweiter Name bei der Nennung der neuen Hotspots in Sizilien. Wenn die von den nationalen Agenturen bisher verweigerte offizielle Bestätigung da ist, ist die Tatsache als solche nicht als Neuigkeit zu verzeichnen. Ende Februar hatte Vladimiro Polchi in der Tageszeitung La Repubblica zu ersten Mal bekannt gemacht, dass dies die Absicht der Viminale und der EU Kommission sei. Tempostretto.it brachte diese Nachricht als Schlagzeile auf regionaler Ebene, nachdem man bestätigende Antworten eingeholt hatte. Die örtlichen Institutionen und Verbände reagierten damals jedoch mit totalem Schwiegen.
Ende Februar kam die Meldung, dass das Ministerium die Absicht habe, das Projekt der Einrichtung eines Hotspots, von Augusta nach Messina zu verlegen. Vier Monate später ist diese Meldung nun Gewissheit: das Viminale und die EU – Kommission für Flüchtlingsangelegenheiten haben die Absicht, zwei neue Hotspots in Sizilien, in Messina und in Mineo, einzurichten. Der Hotspot Messina ist sicher. Die Stadt steht neben Mineo als zweiter Name bei der Nennung der neuen Hotspots in Sizilien. Wenn die von den nationalen Agenturen bisher verweigerte offizielle Bestätigung da ist, ist die Tatsache als solche nicht als Neuigkeit zu verzeichnen. Ende Februar hatte Vladimiro Polchi in der Tageszeitung La Repubblica zu ersten Mal bekannt gemacht, dass dies die Absicht der Viminale und der EU Kommission sei. Tempostretto.it brachte diese Nachricht als Schlagzeile auf regionaler Ebene, nachdem man bestätigende Antworten eingeholt hatte. Die örtlichen Institutionen und Verbände reagierten damals jedoch mit totalem Schwiegen.
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Freitag, 9. Oktober 2015
Hotspots für Migranten, „ein unkontrollierbarer Fleischwolf, der bald verstopfen wird.“
Der Jurist Fulvio Vassallo Paleologo analysiert den ersten in Lampedusa eröffneten Hotspot, am Tag an dem EU Kommissar Avramopoulos das Zentrum besucht. „Die Hotspots sind ein System der Einschließung und des Entzugs der persönlichen Freiheit, die über keine rechtliche Grundlage verfügen und die Illegalität fördern.“
Freitag, 2. Oktober 2015
Migranten in Catania und Syrakus abgewiesen
Am 30.
September 2015 zwischen 10 und 11 Uhr morgens landet im Hafen von Catania ein
Schiff mit 234 Migranten an Bord, die aus zwei verschiedenen Booten gerettet
wurden, eines mit 124 und das andere mit 110 Passagieren.
Diese
Informationen wurden uns von einigen von ihnen zugetragen, die in Catania
zurückgeblieben sind. Die Mehrzahl von ihnen wurde in 4 Autobussen aus der
Stadt gefahren. Sie haben uns berichtet, dass sie im Hafen ausser von der
Polizei auch von verschiedenen Hilfsorganisationen in Empfang genommen worden
waren: dem UNHCR, dem Zivilschutz, Save the Children und der internationalen
Organisation für Flüchtlinge OIM. Einem der Migranten ging es schlecht und er
wurde ins Krankenhaus gebracht. Außer den Erwachsenen waren auch Kinder unter
den Migranten.
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