Wir erleben einen Exodus von Männern, Frauen und Kindern auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, Drohungen und extremer Armut. Die rasche Verschlechterung der Situation in Libyen hat in den letzten Tagen Tausende von Menschen buchstäblich dazu gezwungen, in Richtung der italienischen Küsten aufzubrechen. Über die Angriffe und die brutale Gewalt hinaus, von denen uns die Medien berichten, sprechen die Migranten auch von Drohungen und sich wiederholenden Übergriffen innerhalb und außerhalb der libyschen Gefängnisse. Zudem verschärft sich durch die Lockerung unserer menschenverachtenden Gesetze und die Kurzsichtigkeit Europas das Verhalten derjenigen, die die Bootsüberfahrten organisieren und durchführen.
siciliamigranti.blogspot.com ist ein italienischsprachiges Monitoringprojekt zur Situation der Flüchtlinge in Sizilien, dort finden Sie die Original-Berichte, hier finden Sie die deutschen Übersetzungen. Klicken Sie auf die auf die Namen der Schlagworte (keywords), wenn Sie bestimmte Themen suchen.
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Mittwoch, 18. Februar 2015
Donnerstag, 20. Februar 2014
Porto M, wie Meer, Memoiren, Migration, Militarisierung, Mobilisierung und ....
Am 1. Februar wurde auf Lampedusa “Porto M” eingeweiht, ein Ort der Erinnerung an Migrationen. Der Ausstellungsraum Porto M wurde vom Kollektiv Askavusa und verschiedenen Freiwilligen aufgebaut, um den Objekten, die Migranten zurückließen, die auf ihrer Route Lampedusa passiert haben, einen Platz zu geben. Diese wurden seit 2009 von Askavusa gesammelt. Die Poesie der Ausstellung dieser Objekte liegt in der lebenden Erinnerung, in der kontinuierlichen Veränderung. Wie die Mitglieder von Askavusa erklären, wollen sie mit Porto M diesen Objekten einen Raum geben, damit sie durch ihre Präsenz das Leben derer bezeugen, denen sie gehörten. Samstag, 21. Dezember 2013
Presseerklärung der Anwälte des Syrers, Autor des Skandal-Videos, das er im Erstaufnahmelager (CSPA) von Lampedusa aufgenommen hat
Die Organisation Borderline Sicilia Onlus veröffentlicht die Presseerklärung der Anwältinnen von Khalid, dem jungen Syrer, der die Methoden, denen die Flüchtlinge im Aufnahmelager von Lampedusa ausgesetzt sind, mit einem Video publik gemacht hat. In diesem Zentrum wird er seit mehr als zwei Monaten mit 26 anderen Migranten festgehalten.
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