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Samstag, 4. November 2017

Die neuen CAS* in der Provinz, versteckt zwischen Hügeln und Bergen: “Migrant*innen immer mehr allein und ausgegrenzt und dadurch noch erpressbarer”

MeridioNews.it – Die neuen Aufnahmezentren, die nach der Ausschreibung der Präfektur eröffnet wurden, um Ausländer*innen aufzunehmen die internationalen Schutz beantragt haben, sind weit weg von den Städten errichtet worden. „Die Absicht ist diese Menschen zu verstecken“, klagt Alberto Biondo von Borderline Sicilia. „ Es ist wie eine Fabrik, die unsichtbare Immigrant*innen produziert“.
Genossenschaft "Lavoro e non solo" (Facebook)

Montag, 30. Oktober 2017

Immer mehr auf sich allein gestellt und isoliert

Die Gemeinden Castallana, Collesano, Geraci, Isnello, Palazzo Adriano, Ciminna, San Cipirrello, Villafrati, Marineo und Godrano sind nur einige Gemeinden in der Provinz von Palermo, in denen außerordentliche Aufnahmezentren eröffnet wurden. Diese liegen verstreut und versteckt zwischen den Hügeln der Madonie* . Bereits bestehende und neue Genossenschaften haben zwischen Wäldern und Höfen, die Ferien auf dem Bauernhof anbieten, ihre Tore geöffnet, weit entfernt von allen bewohnten Zentren. 

Tunesische Migrant*innen am Bahnhof von Agrigent. Sie sind gezwungen auf dem Boden zu schlafen

Dienstag, 24. Oktober 2017

Die Schwierigkeiten der Aufnahme in der Gegend von Trapani

In der letzten Zeit sind viele Hilfsanfragen von Personen, die in verschiedenen Zentren auf Sizilien beherbergt werden, eingegangen; im vergangenen Monat aber haben sich die Anfragen besonders auf die Gegend von Trapani konzentriert. Wir denken, dass dies verschiedenen Faktoren geschuldet ist: Vor allem aufgrund einer neuen Ausschreibung zur Betreiberschaft der Zentren, die Fahrt aufgenommen hat, mit Bewerber*innen, die erst seit kurzem in der Landschaft des Aufnahmegeschäfts aufgetaucht sind und Kooperativen, die versucht haben, ihren eigenen Aktionsradius zu erweitern, indem sie mehrere Einrichtungen gleichzeitig verwalten (CAS*, aber auch Zentren für Minderjährige oder SPRAR*).

Junge Migrant*innen im CAS Essarasya - San Miceli (TP)

Samstag, 24. Juni 2017

Besuch im CAS* „Mondonuovo*“ von Testa dell’Acqua (SR)

„Ich bin sehr glücklich in Italien angekommen zu sein, aber ich muss noch die Italiener*innen kennenlernen“, sagt uns J., der aus Bangladesch stammt und Anfang April im Hafen von Augusta angekommen ist. J. lebt seit 2 Monaten im CAS*, das von der Kooperative „Mondonuovo“ in Testa dell’Acqua geleitet wird. Testa dell’Acqua mit kaum mehr als 500 Einwohner*innen ist ein Ortsteil von Noto in der Provinz Syrakus. Der Ort liegt sowohl von Noto wie auch von Palazzolo Acreide 15 Km entfernt.
Das CAS Mondonuovo in Testa dell'Acqua (SR)

Donnerstag, 1. September 2016

Mach dir keine Sorgen Papa, ich sterbe glücklich, weil ich weiß, dass ihr überlebt habt

In Anbetracht des Todes eines unschuldigen Menschens, kann ich nicht anders, als Leid zu empfinden. Allein der Gedanke, dass eine geliebte Person ohne Schuld und zu Unrecht sein Leben verliert, jagt mir einen Schauder ein. Bei dem Versuch, anderen das Leben zu retten, musste ein Vater die Leiche seiner Tochter im Meer zurücklassen. Diese Nachricht – eine weitere Tragödie und Auswirkung der mörderischen europäischen Politik – erschüttert mich zutiefst.
Was können wir tun, um einem verzweifelten Vater, der Ehefrau und Tochter verloren hat, zu helfen?

Die fünf Leichname erreichen den Hafen von Trapani – Foto von Giorgia Mirto