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| Messina - Die Einrichtung der ehemaligen Kaserne in Bisconte |
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Freitag, 24. November 2017
Die ehemalige Kaserne Gasparro und der Rione Bisconte: Zerfall und Verwahrlosung
Die Lage in der ehemaligen Kaserne Gasparro im Stadtviertel Bisconte in Messina verschlechtert sich zusehends, insbesondere jetzt nachdem seit Ende September zu dem schon vorhandenen Aufnahmezentrum eine neue Einrichtung hinzugekommen ist – Container und Fertighäuser, die offiziell als Hotspot* dienen.
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Zerfall
Dienstag, 6. Dezember 2016
Erzwungener Halt: die Zeit in Agrigento vergeht nicht
Wir haben einen Tag mit den Migrant*innen verbracht, die sich im Villaggio Mosè in Agrigento befinden, und dabei Jugendliche und Betreiber der Einrichtung getroffen. Wir sind Dynamiken und Praktiken begegnet, die uns wohl bekannt sind, weil das System sie gefestigt und in vielen Fällen derart gestaltet hat, dass sie einem menschenwürdigen Leben nicht angemessen sind. Unser Besuch nimmt seinen Anfang im außerordentlichen Aufnahmezentrum (CAS) La mano di Francesco, das sich auf der Viale Cannatello befindet, der Straße, die von Villaggio Mosè zum Strand führt. Also in einer Gegend, in der, abgesehen von ein paar Geschäften und einem Supermarkt, gar nichts ist.
Dienstag, 13. September 2016
Unbegleitete minderjährige Geflüchtete: Ihre Aufnahme bleibt eine Herausforderung
“New
guys arrive but their problems are not over”, so der Kommentar
einiger Personen zu der Ankunft weiterer Migrant*innen vor
dem Hotspot
von Pozzallo. „Es sind weitere Leute
angekommen, aber ihre Probleme sind noch nicht zu Ende“. Gestern
sind nochmals 286 Migrant*innen am Hafen angekommen, unter ihnen ca.
20 unbegleitete Minderjährige. Kids
im
Alter von
15, 16, 17 Jahren
aber auch jüngere 13jährige sind dabei, wie die jungen
Migrant*innen mit denen wir gerade sprechen wollen. Letzten
Donnerstag hat eine Delegation der OSZE (Organisation für die
Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) den Hotspot
von Pozzallo besucht, nachdem sie das
Aufnahmezentrum
in Mineo besucht hatte. In den Tagen zuvor hatten wir eine große
Anzahl Verlegungen vom Hotspot
in die umliegenden Zentren beobachtet. Unter den verlegten
Migrant*innen waren auch etliche unbegleitete Minderjährige, die
demzufolge während
des
offiziellen Besuchs
nicht im Hotspot
waren.
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Donnerstag, 1. September 2016
Mach dir keine Sorgen Papa, ich sterbe glücklich, weil ich weiß, dass ihr überlebt habt
In
Anbetracht des Todes eines unschuldigen Menschens,
kann ich nicht anders, als Leid zu
empfinden.
Allein
der Gedanke, dass eine geliebte Person ohne Schuld und zu Unrecht
sein Leben verliert, jagt mir einen Schauder ein. Bei
dem Versuch, anderen das Leben zu retten, musste ein Vater die Leiche
seiner Tochter im Meer zurücklassen. Diese Nachricht – eine
weitere Tragödie und
Auswirkung
der mörderischen europäischen Politik – erschüttert mich
zutiefst.
Was
können wir tun, um einem verzweifelten Vater, der Ehefrau und
Tochter verloren hat, zu helfen?
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Die
fünf
Leichname erreichen den Hafen von Trapani – Foto von Giorgia
Mirto
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Ausbeutung,
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syrische Kinder,
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Tote,
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Samstag, 9. April 2016
Isolierung der Bewohner der „Villa Daniela“ im außerordentlichen Aufnahmezentrum von Gela
Seit letztem Dezember gibt es auch in Gela ein außerordentliches Aufnahmezentrum, das von der Genossenschaft „Progetto Vita“ geleitet wird. Die Genossenschaft ist zudem für die Aufnahme von Minderjährigen im Ort verantwortlich und leitet zwei weitere Aufnahmezentren in Caltanissetta, sodass ca. 250 Bewohner*innen im Großraum Caltanissetta von ihr betreut werden.
| Foto: Clement Delamotte |
Dienstag, 20. Oktober 2015
Das Spezialaufnahmezentrum für Jugendliche von Mazara del Vallo: Sollte man es wirklich als solches bezeichnen?
Das Erstaufnahmezentrum für Jugendliche, welches
sich im ehemaligen Hotel Conte Ruggero II befindet, wird seit vergangenem Juni
von der Kooperative Fiori di Pesco
geleitet. Zugelassen ist es als Zentrum höchster Spezialisierung für die
unmittelbare Erstaufnahme, gemäß der Regionalverordnung des 25. Mai, was positiv
seitens der Gemeinde von Mazara del Vallo vermerkt wurde.
„Fiori del Pasco“ ist eine der vielen
Kooperativen, welche eigens für die Umstrukturierung von Hotelanlagen, wie die des
vier Sterne Hotels Conte Ruggero II, in Aufnahmezentren ins Leben gerufen
wurden. Laut diverser Stimmen innerhalb der Gemeinde und der Lokalpresse gehören der Verwaltung
dieser Kooperative auf direkte oder indirekte Weise Personen an, die bereits
andere Erstaufnahmezentren in der Provinz leiten.
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