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Montag, 3. April 2017

Die Anlandung in Messina am 22. März und das Aufnahmezentrum für unbegleitete Minderjährige Amal (ehem. Hotel Liberty)

Am 22. März begleiteten wir eine weitere Anlandung im Hafen von Messina, mit der sich die Zahl der in dieser Stadt ankommenden Migrant*innen seit Beginn dieses Jahres auf 1269 erhöht hat. Vom Schiff Canarias der spanischen Militärmarine, das Teil der Operation EUNAVFOR-MED* ist, sind 636 Personen von Bord gegangen, darunter Frauen und Kinder. Die ersten Schritte zur Voridentifikation und anschließendem Transfer in die ehemalige Kaserne in Bisconte wurden von der Quästur um 18 Uhr abgebrochen. So mussten 200 Personen an Bord bleiben, wo sie die Nacht im Freien, auf der Brücke und nur mit Thermofolien bedeckt, verbringen mussten.
Das Schiff Canarias im Hafen von Messina

Freitag, 3. Juni 2016

Der Hotspot In Messina ist beschlossene Sache. Er soll zusammen mit dem von Cara di Mineo 2800 Plätze sichern.

Von Tempostretto.it

Ende Februar kam die Meldung, dass das Ministerium die Absicht habe, das Projekt der Einrichtung eines Hotspots, von Augusta nach Messina zu verlegen. Vier Monate später ist diese Meldung nun Gewissheit: das Viminale und die EU – Kommission für Flüchtlingsangelegenheiten haben die Absicht, zwei neue Hotspots in Sizilien, in Messina und in Mineo, einzurichten. Der Hotspot Messina ist sicher. Die Stadt steht neben Mineo als zweiter Name bei der Nennung der neuen Hotspots in Sizilien. Wenn die von den nationalen Agenturen bisher verweigerte offizielle Bestätigung da ist, ist die Tatsache als solche nicht als Neuigkeit zu verzeichnen. Ende Februar hatte Vladimiro Polchi in der Tageszeitung La Repubblica zu ersten Mal bekannt gemacht, dass dies die Absicht der Viminale und der EU Kommission sei. Tempostretto.it brachte diese Nachricht als Schlagzeile auf regionaler Ebene, nachdem man bestätigende Antworten eingeholt hatte. Die örtlichen Institutionen und Verbände reagierten damals jedoch mit totalem Schwiegen.