siciliamigranti.blogspot.com ist ein italienischsprachiges Monitoringprojekt zur Situation der Flüchtlinge in Sizilien, dort finden Sie die Original-Berichte, hier finden Sie die deutschen Übersetzungen. Klicken Sie auf die auf die Namen der Schlagworte (keywords), wenn Sie bestimmte Themen suchen.
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Samstag, 18. Oktober 2014

An Land getrieben auf Marettimo

Frauen und Kinder klammern sich an den Felsen der Küste fest
La Repubblica – Gestern Abend  um 22 Uhr- nach  einem  Alarm über das Satellitentelefon -  beginnt  für die  Küstenwache  eine schwierige Rettungsaktion. 55 Personen in Seenot war es gelungen, die felsige Küste zu erreichen. Ihr Boot ist gesunken.

Dienstag, 17. April 2012

Versäumte Verlängerung der humanitären Aufenthaltserlaubnisse der tunesische Staatsbürger

Die gemeinnützige Organisation Borderline Sicilia und die Vereinigung für juristische Studien  über die Immigration (ASGI), Abteilung Sizilien, drücken tiefe Besorgnis aus über das vollkommene Schweigen der Institutionen im Hinblick auf die Möglichkeit, die Aufenthaltserlaubnisse aus humanitären Gründen, die für die tunesischen Staatsangehörigen mit dem Erlass des Ministerpräsidenten vom 5. April 2011 ausgestellt worden sind, zu verlängern.

Donnerstag, 29. März 2012

Neue Ankunft in Pozzallo

Aus „Il Clandestino“
Eine weitere Überführung ins Zentrum für Unterstützung und Erste Hilfe (CSPA) von Pozzallo. Gestern Nacht sind 30 Migranten in die Einrichtung in der Region Ragusa überführt worden. Die Neuankömmlinge im Zentrum sind wahrscheinlich tunesischer Nationalität und es scheint, dass sie von Lampedusa aus verlegt wurden. Im Augenblick befinden sich im Zentrum von Pozzallo 55 Migranten. Auch für sie scheint der Aufenthalt in der Einrichtung von Ragusa nur von kurzer Dauer zu sein.

(aus dem Italienischen von Rainer Grüber)

Montag, 26. März 2012

Migranten, neue Ankünfte in Pozzallo

Aus „Il Clandestino“
Neue Überführung ins Zentrum für Unterstützung und Erste Hilfe (CPSA) von Pozzallo in der Region Ragusa. In der Einrichtung auf dem Hafengelände sind in der vergangenen Nacht gut 50 tunesische Migranten angekommen. Bei allen Neuankömmlingen handelt es sich um Männer und Volljährige. Sie waren zuvor in anderen Einrichtungen auf Sizilien untergebracht gewesen. Ihr Aufenthalt wird jedoch nur kurz sein, denn schon für morgen ist die erste Verlegung von ungefähr 30 Männern nach Palermo vorgesehen. Vor zwei Wochen fand die erste Verlegung des Jahres statt.
(aus dem Italienischen von Rainer Grüber)



Anmerkung von borderline-europe: Tunesische Migranten werden meist nach Palermo gebracht, dort vom tunesischen Konsulat auf ihre Identität überprüft und dann abgeschoben.

Samstag, 17. März 2012

Erneuter Beginn der Anlandungen auf Lampedusa und der Überführungen nach Pozzallo

Die Flüchtlinge, die in der Nacht vom 15. und 16. März auf Lampedusa gelandet sind, wurden in das Aufnahmezentrum in Pozzallo (in der Nähe von Ragusa, Sizilien) gebracht. Gestern Nachmittag sind in dem Zentrum ungefähr 50 Personen in gutem Gesundheitszustand angekommen, deren Nationalität bisher nicht geklärt ist. Es scheint, dass darunter keine Frauen und Minderjährige sind, obwohl bei der Ankunft in Lampedusa fünf Minderjährige entdeckt wurden. Man nimmt an, dass die Flüchtlinge aus Tunesien stammen, auch wenn verlautet wurde, dass der Großteil sich als Libyer bezeichnet  habe.

Mittwoch, 28. September 2011

Die Schlacht von Lampedusa, 2. Teil

Von Alessio Genovese
In diesen Tagen haben wir die Vorkommnisse von Lampedusa verfolgt, in Angst um das Schicksal Hunderter von Tunesiern, die illegal festgehalten, brutal massakriert und ungerechtfertigter Weise nach Tunesien zurück geschickt wurden. Schon seit Monaten geht es so zu, gleichzeitig herrscht völlige Gleichgültigkeit bei den Italienern und Unfähigkeit der Medien, die sehr gut darin sind, die Notiz des Tages zu verhüllen, ohne jemals auf die Fakten zu sehen und auf die Folgen, die sie haben könnten. Das, was wir auf Lampedusa gesehen haben, ist nicht normal – jedenfalls nicht für ein demokratisches und zivilisiertes Land.

Gefängnisschiffe - strategischer Rückzug des Innenministers

Strategischer Rückzug des Innenministers, der das Gefängnisschiff „Moby Vincent“ mit 120 Deportierten nach Porto Empedocle verschickt hat.  Die „Moby Vincent“ ist nach Porto Empedocle abgefahren. 6 Tage lag sie mit mehr als 200 Migranten, vor allem Tunesiern an Bord im Hafen von Palermo. Gestern haben einige Bürger bei der Staatsanwaltschaft von Palermo eine Eingabe gemacht. (siehe hier... )

Mittwoch, 25. Mai 2011

Harraguantanamo

Ilyess, 30 Jahrem Tunesier, aus Zarzis (Tunesien) hat seine Reise nach und durch Italien vom 28. März bis 17. April in 70 Fotos festgehalten: Lampedusa, Chinisia, Messina, Modena, Paris. Die Fotos hat die Journalistin Giulia Bondi montiert. Harraga werden die Flüchtlinge im arabischen Raum genannt. Grenzvrbrenner. gucken und lesen...