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Dienstag, 14. März 2017

Der Brief einer Mutter

Die Grausamkeiten, die der Großteil der Migrant*innen erleiden, die nur ein würdiges Leben suchen, schaffen unauslöschliche Verletzungen. Sie gehen viel tiefer als die körperlichen und sie verschlimmern sich noch durch die Gewalttätigkeiten, die ihnen von dem italienischen Aufnahmesystem zugefügt werden. Ganz viele erzählen uns von den tragischen Erfahrungen in Libyen, in der Wüste, bei der Überfahrt, Momente, in denen viele von ihnen unterwegs jemanden verloren haben. Eine Reise, bei der der Tod immer anwesend ist und die tiefe Spuren in den Seelen dieser Menschen hinterlässt.
Zeichnung von Francesco Piobicchi

Freitag, 30. September 2016

Migrant*innen – sie haben einen Namen, die "Desaparecidos des Mittelmeers"

Quelle: Redattoresociale.it
"Mediterranean Missing" heißt das gemeinsame Projekt der Universität von York, der City Universität von London und der IOM, der Internationalen Organisation für Migration. "Meditterranean Missing" erforscht die erprobten Methoden und Problemen bei der Identifikation der Toten und Vermissten im Mittelmeer. Seit Beginn dieses Jahres sind es schon 3600. "Eine weitgehend unsichtbare und von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommene humanitäre Katastrophe".


Ph. Redattore Sociale