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Mittwoch, 19. Juli 2017

Das Geschäft mit den Migrant*innen: 143 Tausend Euro am Tag, verwaltet von der Gruppe der Kooperativen

Palermo.repubblica.it – Der Ex-Regionalassessor für Familienangelegenheiten, der Ippocrate di Enna leitet: „Für uns bleiben nur 3€ pro Bewohner*in*.“

Vor dem Tor des ehemaligen Hotels Canguro, zeigen die Bürger*innen von Castell’Umberto mit dem Finger besonders auf sie: Die Kooperativen. „Sie stecken das Geld ein und wir nehmen die Migrant*innen.“ Das ist der Satz, den man hinter vorgehaltener Hand sagt.

Migrant*innen, beherbergt im Hotel von Sinatra (lapresse)


Freitag, 2. Juni 2017

Palermo im Wahlkampf, Aufnahme von Geflüchteten geht den Bach runter

In Palermo hat nun das politische Karussell begonnen, sich zu drehen: große Worte werden geschwungen, große Versprechungen gemacht von bereits bekannten Politiker*innen, die sich jedoch vielmehr um ihr eigenes Wohlbefinden kümmern als um das der Allgemeinheit. Statt das eigene Parteiprogramm vorzustellen wird beständig der Gegner attackiert, der gerade am Zug ist. Man sagt alles und nichts, es wird jede Menge guter Wille geheuchelt, welcher sich zuverlässig nicht in Taten umsetzt. Wer die Rechnung für die Lähmung der Tagespolitik während des Wahlkampfs trägt, sind vor allen Dingen die Migrant*innen. Sie erleiden die illegalen Praktiken, die aktuell von den Akteur*innen der jeweiligen Institutionen eingesetzt werden.
Der namenlose Grabstein eines Opfers des Meeres auf dem Friedhof von Valderice (TP)