„Europa spricht in Bezug auf Migrant*innen nur dann von Geflüchteten, wenn sie weit weg sind, etwa in Transitländern oder dort wo der Krieg tobt. Wenn wir es aber schaffen die Grenzen zu passieren, dann werden wir schnell zu Zahlen und es wird über uns wie über ein Problem diskutiert.“ L. Anfang 20 stammt aus dem Senegal. Die letzten fünf Jahre war er auf Reisen. Sein Ziel, die Festung Europa, hat er vor drei Jahren erreicht. Als er diese Worte äußert versucht er Anstand und Ruhe zu bewahren, obwohl der aufgeregte Ton die Wut, die Frustration und den Schmerz, die er täglich hinunterschlucken muss, durchblicken lässt.
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Mittwoch, 21. Dezember 2016
Geflüchtete werden auf Distanz gehalten – Die Festung Europa fordert durch ihre stille Mittäterschaft neue Opfer
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