süddeutsche.de - Als im Oktober vor Lampedusa fast 400 Menschen ertranken, war
Europa erschüttert. Eine Änderung in der Flüchtlingspolitik schien die
einzig richtige Reaktion. Seitdem hat sich viel getan - doch um die
Menschenrechte ging es dabei nur am Rande.
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Montag, 30. Dezember 2013
Freitag, 25. Oktober 2013
Erneut Anlandungen auf Lampedusa während Europa über die Ausweitung von Frontex diskutiert
In den vergangenen 24 Stunden gab es zwei Anlandungen auf der Insel mit knapp 330 Personen. Gestern, am 24. Oktober, erreichten gegen 9 Uhr morgens knapp 130 Flüchtlinge die Favaloro-Mole auf zwei Seenotrettungsschiffen der Küstenwache. Das Boot wurde sieben Meilen vor Lampedusa von einem Schiff der Zollfahndung gestoppt, das dort auf Patrouillenfahrt war. Die Migranten kommen aus Eritrea, nur zwei Familien sind syrischer Herkunft. Mehr als 60 Frauen waren an Bord, viele von ihnen schwanger. Eine von ihnen, die sich schon im 9. Monat befindet, wurde noch am selben Tag mit dem Hubschrauber ausgeflogen. Unter ihnen auch ca. 20 Kinder.
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