Quelle: stampalibera.it
Dreieinhalb Jahre nach seiner Umwandlung zum Zentrum der schlechten Aufnahme für Asylsuchende aus Ländern, die von Krieg, Notständen und Umweltverbrechen gezeichnet sind, findet das am nördlichen Stadtrand, in der sogenannten Conca d’Oro dell‘Annunziata gelegene Sportzentrum PalaNebiolo der Universität Messina nun vielleicht wieder zu seiner ursprünglichen Bestimmung zurück: ein Spielfeld für Baseballkurse am Fuße des Peloritanischen Gebirges.
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Sonntag, 5. Februar 2017
Messina: Zeltstadt am PalaNebiolo endlich abgebaut. Dreieinhalb Jahre beherbergte man hier Asylsuchende unter erniedrigenden Bedingungen
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Donnerstag, 5. Januar 2017
Unbegleitete Minderjährige in Zeltstädten und Hotspots. Die Fälle von Pozzallo, Augusta, Catania und Messina
2016 endet mit weiteren Ankünften, Toten, Vermissten. 2017 beginnt mit dem Vorschlag für neue Haftzentren und weitere Eingrenzung der Bewegungsfreiheit der Migrant*innen. Die kriminelle Politik der Festung Europa verursacht immer mehr Auseinandersetzungen und aktive Gedenk- und Solidaritätsmaßnahmen. Am 24. Dezember kamen in Pozzallo 111 Migrant*innen an Land, aber die Berichterstattung konzentriert sich nur auf die unmittelbaren Festnahmen der zwei mutmaßlichen Schleuser. Hiermit sind es 200 Festnahmen im Jahr 2016 in der Provinz von Ragusa, Sizilien.
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| Der Hotspot von Pozzallo - Foto: Lucia Borghi |
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Dienstag, 29. März 2016
Unbegleitete Minderjährige in Messina
Die Situation der unbegleiteten Minderjährigen in Messina wird immer besorgniserregender. Im vergangenen Oktober haben wir herausgefunden, dass sich seit einigen Wochen 60 unbegleitete Minderjährige in der Turnhalle von Gravitelli aufhalten. Die Jugendlichen hausten in einem unhaltbaren hygienischen Zustand, ohne jegliche Form von Unterstützung oder Schutz. Sie schliefen auf Liegen und trugen Nylonhosen und Plastikhausschuhe, obwohl die Kälte bereits deutlich zu spüren war. Über Wochen konnten sie weder mit ihrer Familie kommunizieren, noch waren sie von einem Arzt untersucht worden.
Sonntag, 20. März 2016
17. März 2016: Ankunft von 595 Migrant*innen in Messina
Zwischen letztem Montag und Dienstag leistete die Küstenwache mit dem Schiff Diciotti 595 Migrant*innen, auf fünf verschiedenen Booten verteilt, vor der libyschen Küste Hilfe.
Freitag, 11. März 2016
Besuch in der ehemaligen Kaserne Gasparro in Bisconte, Messina
Am 7. März haben wir zusammen mit Aktivist*innen und dem Abgeordneten der Partei Movimento 5 Stelle Francesco D’Uva die ehemalige Kaserne Gasparro in Bisconte in der Provinz Messina besucht. Als wir gegen fünf Uhr nachmittags eintreffen, finden wir das von Sicherheitsbeamten bewachte Tor offen. Zu Beginn der Besichtigung haben wir beim Vertreter der Betreibergesellschaft (die Associazione ARCA in Trapani) allgemeine Informationen über die aktuell anwesenden Bewohner eingeholt. Insgesamt sind es 198 Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren aus Gambia, Mali, Nigeria und dem Senegal.
Dienstag, 23. Februar 2016
Mit Feuerwaffen auf Geflüchtete geschossen: Vier Verletzte unter den 346 Ankommenden in Messina
Aus Meridionews
Von Simona Arena
Eine ungewöhnliche Szene spielte sich an diesem Nachmittag bei der Anlandung am Ufer der Meerenge ab: 346 Personen kamen nach einer kühnen Reise aus Libyen in Messina an. Die Ersten, die das Boot am Kai Marconi verließen, waren vier Männer mit Schusswunden. Einer von ihnen wurde am rechten Arm getroffen, ein Zweiter am linken Arm, der Dritte der Männer wurde am Bein verletzt und der Vierte am Fuß.
Von Simona Arena
Eine ungewöhnliche Szene spielte sich an diesem Nachmittag bei der Anlandung am Ufer der Meerenge ab: 346 Personen kamen nach einer kühnen Reise aus Libyen in Messina an. Die Ersten, die das Boot am Kai Marconi verließen, waren vier Männer mit Schusswunden. Einer von ihnen wurde am rechten Arm getroffen, ein Zweiter am linken Arm, der Dritte der Männer wurde am Bein verletzt und der Vierte am Fuß.
Montag, 15. Februar 2016
Pala Nebiolo in Messina: Mit Gewalt abgenommene Fingerabdrücke und Lügen gegenüber den besonders Schutzbedürftigen
Am Ende des Seminars „Sizilien, Kreuzung des Mittelmeeres: Zwischen offenem Krieg und (offenen) Grenzen“, an dem wir am 30. Januar teilgenommen haben, haben wir uns mit den Vertreter*innen von Migralab zum Palanebiolo* begeben, um die Situation durch Interviews mit Bewohner*innen näher analysieren zu können.
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