Asgi.it – Bezüglich des Projektes “E-Migrantes” des Gerichtes und des Berufungsgerichtes Catania, das während einer Tagung, die am 21. November im Gericht vom Catania stattfand, vorgestellt wurde, hat ASGI* den betroffenen Institutionen einen Brief geschrieben, um auf verschiedene kritische Punkte hinzuweisen.
siciliamigranti.blogspot.com ist ein italienischsprachiges Monitoringprojekt zur Situation der Flüchtlinge in Sizilien, dort finden Sie die Original-Berichte, hier finden Sie die deutschen Übersetzungen. Klicken Sie auf die auf die Namen der Schlagworte (keywords), wenn Sie bestimmte Themen suchen.
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Freitag, 22. Dezember 2017
Freitag, 24. November 2017
Die ehemalige Kaserne Gasparro und der Rione Bisconte: Zerfall und Verwahrlosung
Die Lage in der ehemaligen Kaserne Gasparro im Stadtviertel Bisconte in Messina verschlechtert sich zusehends, insbesondere jetzt nachdem seit Ende September zu dem schon vorhandenen Aufnahmezentrum eine neue Einrichtung hinzugekommen ist – Container und Fertighäuser, die offiziell als Hotspot* dienen.
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| Messina - Die Einrichtung der ehemaligen Kaserne in Bisconte |
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Donnerstag, 16. November 2017
Die Italienische Lotterie der Aufnahme
Die Kritik von Oxfam Italien
Das italienische Aufnahmesystem lässt den Zufall das Schicksal tausender flüchtender Personen entscheiden, die in unserem Land angekommen sind. So lautet die Anklage im neuen Bericht „Die italienische Lotterie der Aufnahme“. 8 von 10 Migrant*innen sind „not“-untergebracht in siebentausend außerordentlichen Aufnahmezentren, die oftmals keine angebrachten Leistungen für die Integration anbieten. Oxfam Italien verlangt von der italienischen Regierung eine radikale Reform, die das Recht auf gleiche Behandlung sicherstellt, über die „Notfall“-Maßnahmen hinaus, die die Verwaltung der Migrationsströme ins Auge fassen.
Das italienische Aufnahmesystem lässt den Zufall das Schicksal tausender flüchtender Personen entscheiden, die in unserem Land angekommen sind. So lautet die Anklage im neuen Bericht „Die italienische Lotterie der Aufnahme“. 8 von 10 Migrant*innen sind „not“-untergebracht in siebentausend außerordentlichen Aufnahmezentren, die oftmals keine angebrachten Leistungen für die Integration anbieten. Oxfam Italien verlangt von der italienischen Regierung eine radikale Reform, die das Recht auf gleiche Behandlung sicherstellt, über die „Notfall“-Maßnahmen hinaus, die die Verwaltung der Migrationsströme ins Auge fassen.
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Samstag, 4. November 2017
Die neuen CAS* in der Provinz, versteckt zwischen Hügeln und Bergen: “Migrant*innen immer mehr allein und ausgegrenzt und dadurch noch erpressbarer”
MeridioNews.it – Die neuen Aufnahmezentren, die nach der Ausschreibung der Präfektur eröffnet wurden, um Ausländer*innen aufzunehmen die internationalen Schutz beantragt haben, sind weit weg von den Städten errichtet worden. „Die Absicht ist diese Menschen zu verstecken“, klagt Alberto Biondo von Borderline Sicilia. „ Es ist wie eine Fabrik, die unsichtbare Immigrant*innen produziert“.
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| Genossenschaft "Lavoro e non solo" (Facebook) |
Dienstag, 26. September 2017
Heute endet der Europäische Plan zur Umverteilung der Migrant*innen: weniger als 20% von ihnen sind umgesetzt worden
Agenzia.redattoresociale.it - "Unserer Meinung nach ist das Programm der Umverteilungsquoten ein Erfolg gewesen“ – sagte heute ein Sprecher der Europäischen Kommission. Jedoch sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache: In 24 Monaten haben die EU-Staaten 27.695 Asylsuchende aufgenommen.
Mittwoch, 19. Juli 2017
Das Geschäft mit den Migrant*innen: 143 Tausend Euro am Tag, verwaltet von der Gruppe der Kooperativen
Palermo.repubblica.it – Der Ex-Regionalassessor für Familienangelegenheiten, der Ippocrate di Enna leitet: „Für uns bleiben nur 3€ pro Bewohner*in*.“
Vor dem Tor des ehemaligen Hotels Canguro, zeigen die Bürger*innen von Castell’Umberto mit dem Finger besonders auf sie: Die Kooperativen. „Sie stecken das Geld ein und wir nehmen die Migrant*innen.“ Das ist der Satz, den man hinter vorgehaltener Hand sagt.
Vor dem Tor des ehemaligen Hotels Canguro, zeigen die Bürger*innen von Castell’Umberto mit dem Finger besonders auf sie: Die Kooperativen. „Sie stecken das Geld ein und wir nehmen die Migrant*innen.“ Das ist der Satz, den man hinter vorgehaltener Hand sagt.
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| Migrant*innen, beherbergt im Hotel von Sinatra (lapresse) |
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Freitag, 14. April 2017
Die aktuelle Lage im Camp Pian del Lago nach der x-ten Räumung
Die Ordnungskräfte haben das Camp Pian del Lago in Caltanissetta Mitte März erneut geräumt. Dies hatte nur die Folge, dass die Personen, die unter der Überführung der nahen Landstraße vorläufig Zuflucht gefunden hatten, nur für kurze Zeit vertrieben wurden. Nach dem Polizeieinsatz am frühen Morgen wurden einige Geflüchtete in Aufnahmezentren von Caltanissetta gebracht. Viele andere, die keine neue Bleibe gefunden haben, waren gezwungen noch in der selben Nacht ihre Zelte wieder aufzubauen.
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Mittwoch, 29. März 2017
Migration, das Dekret Minniti-Orlando wird verabschiedet: hier alle kritischen Punkte
Von Redattoresociale.it
Die Regierung erhält das Vertrauen vom Senat. Das Ziel des Innenministers ist es, die Verfahren zu entschlacken und klare Regeln für die Aufnahme zu gewährleisten. Doch es hagelt Kritik: von Sant’Egidio bis ARCI* protestieren alle gegen das Dekret. Schiavone (ASGI*): „Nur eine Norm des politischen Manifests, kein Kriterium der Notwendigkeit und Dringlichkeit“.
Die Regierung erhält das Vertrauen vom Senat. Das Ziel des Innenministers ist es, die Verfahren zu entschlacken und klare Regeln für die Aufnahme zu gewährleisten. Doch es hagelt Kritik: von Sant’Egidio bis ARCI* protestieren alle gegen das Dekret. Schiavone (ASGI*): „Nur eine Norm des politischen Manifests, kein Kriterium der Notwendigkeit und Dringlichkeit“.
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Caltanissetta: Nach der Räumung ist das Barackenviertel zurück. Hütten ohne Wasser – die Geschichten der Asylsuchenden
Von Meridionews.it
Vor sechs Tagen hatte die Polizei eine Umsiedlung versprochen, doch ist dies nur für einen kleinen Teil der Bewohner*innen geschehen. Die anderen leben wieder unter der Brücke, in der Nähe des Aufnahmezentrums von Pian del Lago. Sie tragen Kanister auf Einkaufswägen irgendeines Supermarktes und suchen Brennholz, um sich zu wärmen.
Vor sechs Tagen hatte die Polizei eine Umsiedlung versprochen, doch ist dies nur für einen kleinen Teil der Bewohner*innen geschehen. Die anderen leben wieder unter der Brücke, in der Nähe des Aufnahmezentrums von Pian del Lago. Sie tragen Kanister auf Einkaufswägen irgendeines Supermarktes und suchen Brennholz, um sich zu wärmen.
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| Ph. Meridionews.it |
Montag, 6. März 2017
Die Räumung des ehemaligen Postgebäudes in Catania, Sizilien
Montag, der 28. Februar, 06.00 Uhr am Morgen: Die Ortspolizei räumt das ehemalige Postgebäude in Viale Africa. Obwohl es schon seit Jahren verlassen und im baufälligen Zustand war, wurde es bis jetzt als provisorische Unterkunft für Obdachlose genutzt, darunter vor allem Migrant*innen und Asylsuchende. Am Ende des Einsatzes sind 18 Menschen wegen Hausfriedensbruchs angezeigt worden.
Sonntag, 5. Februar 2017
Messina: Zeltstadt am PalaNebiolo endlich abgebaut. Dreieinhalb Jahre beherbergte man hier Asylsuchende unter erniedrigenden Bedingungen
Quelle: stampalibera.it
Dreieinhalb Jahre nach seiner Umwandlung zum Zentrum der schlechten Aufnahme für Asylsuchende aus Ländern, die von Krieg, Notständen und Umweltverbrechen gezeichnet sind, findet das am nördlichen Stadtrand, in der sogenannten Conca d’Oro dell‘Annunziata gelegene Sportzentrum PalaNebiolo der Universität Messina nun vielleicht wieder zu seiner ursprünglichen Bestimmung zurück: ein Spielfeld für Baseballkurse am Fuße des Peloritanischen Gebirges.
Dreieinhalb Jahre nach seiner Umwandlung zum Zentrum der schlechten Aufnahme für Asylsuchende aus Ländern, die von Krieg, Notständen und Umweltverbrechen gezeichnet sind, findet das am nördlichen Stadtrand, in der sogenannten Conca d’Oro dell‘Annunziata gelegene Sportzentrum PalaNebiolo der Universität Messina nun vielleicht wieder zu seiner ursprünglichen Bestimmung zurück: ein Spielfeld für Baseballkurse am Fuße des Peloritanischen Gebirges.
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Freitag, 3. Februar 2017
Rasterfahndungen und Abkommen mit Libyen: die Manöver von Italien und EU zur Immigration sind immer beunruhigender
Pressemitteilung. Die Organisation Borderline Sicilia drückt ihre tiefe Beunruhigung über das heute in Malta unterzeichnete Abkommen von Italien und Libyen und das am vergangenen 26. Januar an die italienischen Polizeipräsidien verschickte Telegramm des Präfekten Pinto aus, welches das Auffinden von sich illegal in Italien aufhaltenden nigerianischen Staatsangehörigen anordnet, mit dem Ziel, sie in den CIE* festzuhalten und abzuschieben. Demnach ist es nicht nur der Illegalitätsstatus, der das Kriterium einer solchen Vorgehensweise vorgibt, sondern seine Verknüpfung mit einer spezifischen Nationalität.
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Donnerstag, 2. Februar 2017
Besuche im Zeltlager von Pian del Lago
Im Monat Januar haben wir zwei Mal das Zeltlager in Pian del Lago, bei Caltanissetta, zusammen mit den Mitarbeiter*innen von Oxfam besucht, im Rahmen des Projekts OpenEurope. Die Räumung des Lagers einige Tage vor Weihnachten war in allen Printmedien präsent, hat aber so gut wie keine Auswirkungen auf das Leben der Migrant*innen gehabt: Sie lebten davor auf der Straße und dort sind sie immer noch. Sobald die Nachricht aus der Presse verschwand, haben sich etliche von ihnen einfach wieder unter den Autobahnbrücken eingerichtet, wo sie mit Hilfe von halbkaputten Zelten, Pappkartons und Plastikplanen ihre Behelfsunterkünfte wieder aufgebaut haben. Und hier harren sie aus, einem der kältesten Winter der letzten Jahre trotzend.
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Donnerstag, 22. Dezember 2016
Messina: große Zeltstadt für Migrant*innen in der Ex-Kaserne "Gasparro" – Ausschreibung bereits im Amtsblatt der Republik mit einem Auftragsvolumen von 1.932.000 Euro und dennoch…
aus Stampalibera.it
Es wird nur noch ein paar Monate dauern für die Umfunktionierung der Ex-Kaserne Gasparro in Messina (im Viertel Bisconte) in eines der größten "Aufnahmezentren" Italiens für Migrant*innen, die auf eine eventuelle Umplatzierung in andere Aufnahmezentren Europas oder (für die überwiegende Mehrzahl von ihnen) auf die Abschiebung in ihre Herkunftsländer warten.
Es wird nur noch ein paar Monate dauern für die Umfunktionierung der Ex-Kaserne Gasparro in Messina (im Viertel Bisconte) in eines der größten "Aufnahmezentren" Italiens für Migrant*innen, die auf eine eventuelle Umplatzierung in andere Aufnahmezentren Europas oder (für die überwiegende Mehrzahl von ihnen) auf die Abschiebung in ihre Herkunftsländer warten.
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Freitag, 9. Dezember 2016
Die EU wertet Italiens Bemühungen in den Hotspots auf. Die Aktivist*innen hingegen: „Die Sammlung der Fingerabdrücke war ein Scheitern auf ganzer Linie“
von Meridionews.it
Die Europäische Kommission hat die Vertragsverletzungsverfahren gegen Italien und Griechenland eingefroren. Die Verfahren gegen die beiden Länder liefen wegen vermeintlicher Mängel in den Identifikationszentren. Viele Vereinigungen, die sich für die Rechte von Geflüchteten stark machen, betonen die geringen Ergebnisse der „relocation“-Praxis. „Die aktuelle Gesetzeslage macht die Asylsuchenden zu Gefangenen,“ erklärt Paola Ottaviano von Borderline Sicilia.
Die Europäische Kommission hat die Vertragsverletzungsverfahren gegen Italien und Griechenland eingefroren. Die Verfahren gegen die beiden Länder liefen wegen vermeintlicher Mängel in den Identifikationszentren. Viele Vereinigungen, die sich für die Rechte von Geflüchteten stark machen, betonen die geringen Ergebnisse der „relocation“-Praxis. „Die aktuelle Gesetzeslage macht die Asylsuchenden zu Gefangenen,“ erklärt Paola Ottaviano von Borderline Sicilia.
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Dienstag, 6. Dezember 2016
Erzwungener Halt: die Zeit in Agrigento vergeht nicht
Wir haben einen Tag mit den Migrant*innen verbracht, die sich im Villaggio Mosè in Agrigento befinden, und dabei Jugendliche und Betreiber der Einrichtung getroffen. Wir sind Dynamiken und Praktiken begegnet, die uns wohl bekannt sind, weil das System sie gefestigt und in vielen Fällen derart gestaltet hat, dass sie einem menschenwürdigen Leben nicht angemessen sind. Unser Besuch nimmt seinen Anfang im außerordentlichen Aufnahmezentrum (CAS) La mano di Francesco, das sich auf der Viale Cannatello befindet, der Straße, die von Villaggio Mosè zum Strand führt. Also in einer Gegend, in der, abgesehen von ein paar Geschäften und einem Supermarkt, gar nichts ist.
Montag, 10. Oktober 2016
Die Erinnerung weniger, das Schweigen vieler. Drei Landungen und 29 Leichen in Pozzallo
„Ich
bin geflohen, nachdem ich 40 Tage in einer Kaserne in Libyen
eingeschlossen war. Ich wurde mit dem Tod bedroht, meiner Dokumente
beraubt und mit Gürteln verprügelt. Ich habe jegliches Zeitgefühl verloren, die Fähigkeit,
den Tag von der Nacht zu unterscheiden. Erst als ich in Italien
angekommen war, habe ich wirklich verstanden, wie viel Zeit vergangen
war und als ich mich ansah, konnte ich mich selbst kaum wieder erkennen.“
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| Das Schiff des MOAS* „Topaz Responder" in Pozzallo |
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Mittwoch, 14. September 2016
Nennt sie nicht Wirtschaftsflüchtlinge - Medu berichtet vom Exodus in Richtung Europa
Von Redattoresociale.it
Auf einer interaktiven Karte die Reise der Geflüchteten; von der Wüste bis zu den Schiffen. 90% sind Opfer von Gewalt, Misshandlung oder psychologischen Traumas. "Die Unterscheidung in Wirtschaftsmigrant*innen und Geflüchtete kann eine so komplexe Wirklichkeit nicht veranschaulichen."
Auf einer interaktiven Karte die Reise der Geflüchteten; von der Wüste bis zu den Schiffen. 90% sind Opfer von Gewalt, Misshandlung oder psychologischen Traumas. "Die Unterscheidung in Wirtschaftsmigrant*innen und Geflüchtete kann eine so komplexe Wirklichkeit nicht veranschaulichen."
Mittwoch, 3. August 2016
Jenes Ex-Hotel in Geraci Siculo …..
Geraci, berühmt durch sein aus der benachbarten Quelle kristallklar sprudelndes Wasser, ist seit 2011 Sitz eines außerordentlichen Aufnahmezentrums (CAS*). Die Besitzer*innen des ehemaligen Hotels „Ventimiglia“, beschlossen während der dramatischen Situation mit den Geflüchteten aus Nordafrika ihren Beruf zu wechseln und so wurden aus den einstigen Hoteliers die Leiter*innen einer Kooperative, die ein außerordentliches Aufnahmezentrum führt. Dies geschah anfangs mit Hilfe des Zivilschutzes, dann in Zusammenarbeit mit der Präfektur. Und obwohl sich die Situation seit 2011 in Hinblick auf Zahl und Bedarfsentwicklung nicht verändert hat, herrscht in Geraci Siculo eine Stimmung des totalen Notstands - weil ein blinder Staat die im Stich lässt, die sich dafür entschieden haben die Aufnahme mitzugestalten.
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vermeintliche Schlepper
Dienstag, 12. Juli 2016
„Ragazzi fuori“
Es ist nicht nur der Titel des berühmten Films von Marco Risi, sondern so sieht auch die Situation sehr vieler junger Männer und Frauen aus, die an unseren Küsten ankommen oder seit sehr
langer Zeit in den außerordentlichen Aufnahmezentren untergebracht sind.
Letzte Woche haben wir vier dieser außerordentlichen Aufnahmezentren besucht und Bewohner*innen zweier Zentren für Minderjährige getroffen.
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| Foto: Alberto Biondo |
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