siciliamigranti.blogspot.com ist ein italienischsprachiges Monitoringprojekt zur Situation der Flüchtlinge in Sizilien, dort finden Sie die Original-Berichte, hier finden Sie die deutschen Übersetzungen. Klicken Sie auf die auf die Namen der Schlagworte (keywords), wenn Sie bestimmte Themen suchen.
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Freitag, 15. Dezember 2017

Wir sind keine Schleuser

Vita.it – Tag und Nacht haben sie gearbeitet, um das Haus des Weihnachtsmanns fertigzustellen. Einer hat Holz gehackt, ein anderer den Schlitten oder den Baum lackiert, wieder einer hat Blätter für die kleinen Gestecke gesammelt und der nächste das Moos und die Steine für die Höhle. Zwischen dem Besuch bei eine*m Anwält*in und dem Telefonat mit den Eltern im Senegal oder in Ghana, die noch bis vor kurzem, als sie im Gefängnis waren, gedacht hatten, sie seien tot. Zwischen dem einen und dem anderen hoffnungsvollen Wort. Bevor sie bei den Carabinieri unterschreiben, so wie sie es jeden Nachmittag tun, bevor sie ins Gefängnis zurückkehren.
Foto:Alessandro Puglia, Vita.it

Dienstag, 5. Dezember 2017

Migrationspolitik und Unmenschlichkeit

„Das Leiden der Migrant*innen, die in Libyen gefangen gehalten werden, ist eine Beleidigung für das Gewissen der Menschheit.“ Wer diese Erklärung abgibt ist kein*e Aktivist*in sondern ein Repräsentant des Hochkommissariats für Menschenrechte der UNO.



Samstag, 10. Juni 2017

Kontroversen in der europäischen Migrationspolitik – Schutzgewährung versus Grenzsicherung (KideM)

Die Kontroverse in der europäischen Migrationspolitik um das Thema der sogenannten „illegalen Einwanderung“ enthüllt eine grundlegende Krise der europäischen Werte: Schutzsuchende, die vor Verfolgung fliehen, stoßen auf Grenzen, die den Zugang zu den verschiedenen Schutzmaßnahmen systematisch nahezu versperren.


Sonntag, 19. Februar 2017

Wegen Menschenhandels ins Gefängnis: die vermeintlichen Schleuser*innen

 Dritter Termin des internationalen Projekts Kontroversen in der europäischen Migrationspolitik – Schutzgewährung versus Grenzsicherung (KideM)

Am Montag, dem 27.02.2017 um 16:30 Uhr im Palazzo della Cultura, Via Vittorio Emanuele 121, Catania.

Wie ist es möglich Schutz zu fordern in historischen Zeiten wie diesen, in denen grundlegende Menschen- und Freiheitsrechte mit der europäischen Sicherheitspolitik und Gesetzgebung in Konflikt geraten? Im Rahmen des intereuropäischen Projekts „Kontroversen in der europäischen Migrationspolitik – Schutzgewährung versus Grenzsicherung (KideM)“ veranstaltet Borderline Sicilia und borderline-europe am 27. Februar in Catania ein drittes Treffen. 

Freitag, 24. Juni 2016

Flucht aus Libyen. Wer sind die mutmaßlichen Schleuser tatsächlich? Diskussionsveranstaltung mit der Journalistin Nancy Porsia

Zweite Veranstaltung des internationalen Projektes
"Kontroversen in der Migrationspolitik Europas / KideM" – Schutzegewährung gegen Grenzschutz"

Seit Jahren bestehen Vereinbarungen zwischen der europäischen Union und Libyen. Schon 2009 haben Berlusconi und der damalige Leader des libyschen Regimes Gaddafi ein Abkommen unterzeichnet für die Zahlung von Milliarden von Euro als Entschädigung für den italienischen Kolonialismus. Darin enthalten aber war die Bedingung an Libyen, die "Migrationsflüsse" zu stoppen.

Mittwoch, 11. November 2015

Die Schleuser auf den Booten sind jung und unerfahren

Aus Meridonews - Im November werden die Ankünfte der Migranten weniger – so ist es jedes Jahr an den Küsten Siziliens. In den ersten Novembertagen dieses Jahres scheint das aber nicht zu stimmen. In Pozzallo landen allein am letzten Wochenende 713 Menschen aus Subsahara Afrika. Sie kamen an Bord des Schiffes «U. Diciotti» der italienischen Küstenwache, die zwei Boote in Seenot gerettet hatte. Die «U.Diciotti» hatte bereits Passagiere von sechs anderen Booten an Bord (denen zuvor von noch anderen Schiffen Hilfe geleistet wurde). Ein Teil der Geretteten wurde nach ihrer Identifikation und den Fotos zu ihrer Erkennung ins Aufnahmezentrum von Pozzallo gebracht. Die anderen wurden in andere Zentren der Insel transferiert.

Samstag, 6. Juni 2015

Ankunft von Migranten in Pozzallo, 2 Schleuser festgenommen

repubblica.it - Auf dem Boot nur 11 Geflohene aus Tunesien, auf dem Schlauchboot hingegen 116 Zentral-Afrikaner. Die Boote hätten auf einer Insel bei Trapani anlanden sollen, aber die Schleuser hatten den falschen Kurs eingeschlagen.