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| Foto:Alessandro Puglia, Vita.it |
siciliamigranti.blogspot.com ist ein italienischsprachiges Monitoringprojekt zur Situation der Flüchtlinge in Sizilien, dort finden Sie die Original-Berichte, hier finden Sie die deutschen Übersetzungen. Klicken Sie auf die auf die Namen der Schlagworte (keywords), wenn Sie bestimmte Themen suchen.
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Freitag, 15. Dezember 2017
Wir sind keine Schleuser
Vita.it – Tag und Nacht haben sie gearbeitet, um das Haus des Weihnachtsmanns fertigzustellen. Einer hat Holz gehackt, ein anderer den Schlitten oder den Baum lackiert, wieder einer hat Blätter für die kleinen Gestecke gesammelt und der nächste das Moos und die Steine für die Höhle. Zwischen dem Besuch bei eine*m Anwält*in und dem Telefonat mit den Eltern im Senegal oder in Ghana, die noch bis vor kurzem, als sie im Gefängnis waren, gedacht hatten, sie seien tot. Zwischen dem einen und dem anderen hoffnungsvollen Wort. Bevor sie bei den Carabinieri unterschreiben, so wie sie es jeden Nachmittag tun, bevor sie ins Gefängnis zurückkehren.
Labels:
Anlandungen,
Borderline Sicilia,
Catania,
Folter,
Ghana,
Libyen,
medu,
Opfer von Menschenhandel,
san giovanni la punta,
Schleuser,
Senegal,
unbegleitete Minderjährige Gefl.,
Zuccaro
Sonntag, 12. Februar 2017
Rassistische Gesetze und täglich Diskriminierungen. Szenen aus der alltäglichen Gewalt in Ostsizilien
Die italienische Regierung verstärkt ihre rassistische und auf Abschottung ausgerichtete Politik: ein Vertragsabkommen mit Libyen, stark diskriminierende Erlässe und das jüngste Abkommen, das gestern vom Ministerrat gebilligt wurde: dieses sieht vor, neue Maßnahmen einzuführen, die den „Prozess der Anerkennung auf Asyl für die Geflüchteten beschleunigen“ soll. Zugleich sollen die Möglichkeiten, Migrant*innen für gemeinnützige Arbeiten „heranzuziehen“, erleichtert und die Anzahl der Zentren für die Feststellung der Personalien und für „permanente“ Abschiebung erhöht werden. Diese Zentren heißen ab sofort CPR* und nicht mehr CIE*.
Labels:
Abkommen zwischen Italien und Libyen,
CPR - dauerhafte Abschiebungszentren,
Guinea,
Marokko,
nigeria,
Pakistan,
Palästina,
Rassismus,
Senegal,
syrien,
unbegl. Minderjährige Gefl.,
Zeltstadt Porto Augusta
Dienstag, 16. August 2016
Außerordentliche Aufnahmezentren, der Fall Palermo. Borderline: „Einige schlagen Profit aus der Unsichtbarkeit der Migrant*innen.“
Quelle: MeridioNews
Alberto Biondo hat für den Verein Borderline außerordentliche Aufnahmezentren in der Regionshauptstadt und der Provinz kontrolliert: „Die Asylsuchenden sind frustriert von der Bürokratie. Das System der Aufnahme hat keinen Anfang und kein Ende und ist absichtlich so aufgebaut, um Menschen in einem Schwebezustand zu lassen.“
Alberto Biondo hat für den Verein Borderline außerordentliche Aufnahmezentren in der Regionshauptstadt und der Provinz kontrolliert: „Die Asylsuchenden sind frustriert von der Bürokratie. Das System der Aufnahme hat keinen Anfang und kein Ende und ist absichtlich so aufgebaut, um Menschen in einem Schwebezustand zu lassen.“
Labels:
außerordentliche Aufnahmezentren,
Bangladesh,
Borderline Sicilia,
Gambia,
Geraci Siculo,
Isnello,
Mafia,
nigeria,
Palermo,
Piana degli Albanesi,
Prostitution,
San Giuseppe Jato,
Senegal
Freitag, 22. April 2016
Lamine, von der italienischen Bürokratie in Mali festgesetzt
Aus Terrelibere
Catania, Oktober 2015. Lamine hat eine gute Arbeit. Er ist einer jener Migrant*innen, die die Zeitungen „integriert“ nennen. Jeden Tag verlässt er das Haus und geht in ein Fastfood Restaurant arbeiten. Er ist ein Flüchtling aus dem Senegal. Seine Papiere sind nicht befristet. Eines Tages aber entschließt er sich, seine Eltern in Mali zu besuchen. Eine normale Handlung für einen Europäer. Aber nicht für einen Geflüchteten. Im November stehlen sie ihm das Portemonnaie. Aber das Geld ist nicht das größte Problem.
Catania, Oktober 2015. Lamine hat eine gute Arbeit. Er ist einer jener Migrant*innen, die die Zeitungen „integriert“ nennen. Jeden Tag verlässt er das Haus und geht in ein Fastfood Restaurant arbeiten. Er ist ein Flüchtling aus dem Senegal. Seine Papiere sind nicht befristet. Eines Tages aber entschließt er sich, seine Eltern in Mali zu besuchen. Eine normale Handlung für einen Europäer. Aber nicht für einen Geflüchteten. Im November stehlen sie ihm das Portemonnaie. Aber das Geld ist nicht das größte Problem.
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