etwa 200 Menschen an Bord wurde von der italienischen Küstenwache rund zehn Seemeilen von Lampedusa entfernt gestoppt. Sie sollen in einem Flüchtlingslager unterkommen. Weitere 53 Migranten wurden von einem Flugzeug aus im Meer vor der Stadt Crotone im süditalienischen Kalabrien gesichtet. Sie wurden in einem Auffanglager in Crotone untergebracht.
Der Präsident des italienischen Senats, Pietro Grasso, hat indes die Bewohner Lampedusas für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. „Seit Jahren setzen sich die Bewohner Lampedusas für Migranten ein und zeigen uns damit den Weg zur Integration und zur Solidarität. Täglich müssen sie sich mit dem Schmerz, dem Tod und den gebrochenen Hoffnungen dieser Migranten auseinandersetzen“, meinte Grasso.
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